LZ4 IV. Zeitraum. n. Capitel.
ein eignes großes Werk erfordern. Wenn sie in mei-nen Plan gehörte, so würde ich die Feuermaschinenicht übergehen, der man unter den Erzeugnissen desGenies in der Mechanik eine der ersten Stellen einräu-men muß. Ich bemerke bloß, daß diese Maschinezur bewegenden Kraft den Dampf des Wassers hat,der Wechselsweise ausgedehnt und verdichtet wird, undLaß ihre Bewegung durch mechanische Mitte! bewerk-stelliget wird, fast von eben der Natur, wie die beyUhrwerken. Es scheint, daß die Kraft des Wasser-dampfes allererst durch die Versuche des Herzogs vonWorcester *) in England um 1660 bekannt zu wer-den anfing. In der Folge erbaute Papin, eni fran-zösischer Arzt, der durch seinen bekannten Digcstor dieNatur dieser wirkenden Kraft tiefer ergründet hatte,im I. 1695 die erste Feuermaschine, die man gesehenhat. Sie war sehr unvollkommen; allein sie erzeugtedie des Capitains Savery, die weit vorzüglicher ist,und auf welche mehrere andre noch vollkommnere ge-folgt sind. Heutiges Tages hat mau Feuermaschmenin allen Ländern von Europa, die zu verschiedenen Ab-
*) 2" seinem Buche; L. 6en;nr^ ok «ch? »Lines »ns ecsnr-lings ot SlicU invsinion», a» st xrssent I csn csll tc> mlnä etc.61-sx. I6ZZ, die 68- Erfindung. Von der Geschichte der Dampf-maschinen, deren erste Erfindung und Anwendung (nach einerEkelte in der 1562 zu Nürnberg erschienenen Sarepra oder Berg-pvfiille de« Joh. Machest"; Freyb. Ausg. 1679. S- Z74 ) denDeutschen zugehörig scheint, handeln Ercen in s> N. Journal d.Physik. S. 6z.; Kunze i» s. Schauplatz d. gcmeinnützg. Na»fihine» M. B- i. Ablh. u. a.