Geschichte der Mechanik.
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sichten dienen. Ich wende mich wieder zu der allge-meinen Theorie der Mechanik.
Seitdem man angefangen hatte, das Princip vomParallelogramm der Kräfte auf die Statik anzuwen-den, war man nicht darauf bedacht gewesen, die Grün-de desselben in zu großer Strenge zu untersuchen. AlleGcometer hatten anfangs ernmüthig anerkannt, daßwenn ein Körper zugleich durch zwey Kräfte getriebenwird, die ihn, wenn jede besonders wirkte, in glei-cher Zeit die Seiten eines Parallelogramms zu durch-laufen zwingen würden, er durch ihre vereinigte Wir-kung die Diagvnallinie durchläuft. In der Folgedehnte man eben dieses Gesetz auf d«e bloßen Kräftedes Drucks aus: man folgerte, daß wenn zweyKräfte von dieser letzter» Art durch die Seiten einesParallelogramms dargestellt sind, die aus ihnen her-vorgehende durch die Diagonallinie dargestellt würde.Allein Daniel Bernoulli, der bey dem Uebergange voneinem Fall zum andern nicht hinreichende Verbindungund Evidenz fand, bewies den zweyten Satz auf eineunmittelbare und von aller Betrachtung zusammen-gesetzter Bewegung unabhängige Weise (6omin.ketrop. 1726). Mehrere andre Geometer und in-sonderheit d'Alembekt *) haben ihn gleichfalls nach ver-schiedenen mehr oder weniger zusammengesetzten Me-thoden bewiesen. Leider sind alle diese Beweise zu
*) Irsirs äs-Osnsmignv. ?sr. 174z. Ferner: IVlvm. äsLsilin. 1742. x. 170.; Lcl. ?strox. 1. I. x. I2Ü. ; KastriereVscris «t cowxositioiü» viriuni rkeoriL sviäsuttur sxxosits.I^ixs. 175z.