Band 
Zweyter Theil.
Seite
286
JPEG-Download
 

IV. Zeitraum, n. Capitel.

»86

weitläuftig und zu verwickelt, um in den Elementar-werken der Statik bequem Plaß zu finden; aber siesind doch wenigstens in den Schriften der Geometervorhanden, als vervielfachte Bürgen einer Wahrheit,von der man außerdem die Probe durch andre ein-fachere und für die gewöhnlichen Bedürfnisse der An-fänger mehr geeignete Mircel hac.

Bon den Aufgaben von der Kettenlinie, von demdurch den Wind angeschwellten Segel, von der elasti-schen Curve rc. ist bereits geredet worden in den Nach-richten von dem Fortgange der Analysis des Unend-lichen, wozu sie unmittelbar beygetragen haben. DieseAufgaben und mehrere andre derselben Arr wurdennoch von Daniel Bernoulli, Euler, Hermann u. a.aufgelöst, aber mit neuen Ausdehnungen und neuenSchwierigkeiten, die den Ruhm des Gelingens, so wiedas Gebiet der Geometrie vergrößerten (Lounn.

1725. ere.)

Mechanik der Bewegung.

Die 'allgemeine Theorie der veränderlichen Be-wegungen eröffnete den Geometern, die im Besihder Infinitesimalrechnung waren, ein neues und un-geheures Feld zu Forschungen. Galilei harte die Ei-genschaften der gleichförmig beschleunigten geradlinich-ten Bewegung kennen gelehrt. Huygens hatte diekrummiinichteBewegung betrachtet; erhärte sich nachund nach zu Verschönen Theorie der C'entralkräfteim Kreise erhoben (HoroloZ. vlcil. sä linein), welchegleichfalls auf die Bewegung in irgend einer beliebt.