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bringt die erste eine augenblickliche gcradlinichte Bewegung hervor, worauf der Grundsatz von der Krasder Trägheit seine Anwendung hat; die zweyte hczum Ausdruck das Quadrat der gegenwärtigen Ge-schwindigkeit des Körpers, dividirt durch den Krüm-mungshalbmesser, zufolge der Theorie der Central-krafte im Kreise; wodurch gleichfalls auf eben densel-ben Grundsatz die Bewegung in der Richtung desKrümmungshalbmessers zurückgeführt wird.
Dies sind die Mittel, welche man lange Zeit hin-durch, um die Bewegungen isolirter Körper, die vonbeschleunigenden Kräften getrieben werden, den Grö-ßen und den Direktionen nach zu bestimmen, ange-wandt hat. Newton befolgte diese Methode, nurhüllte er seine Auflösungen in eine Synthese, die un-ter dem Anschein der Einfachheit und Eleganz oft diegrößten Schwierigkeiten verbirgt.
Im Jahre 1716 unternahm Hermann in seinerkboronomia alles das zu erklären, was die Mecha-nik sowohl der festen als der flüssigen Körper betrifft,das heißt, die Statik, die Wissenschaft von der Be-wegung der festen Körper, die Hydrostatik und Hy-draulik. Diese Menge der Gegenstände hat ihm nichtgestattet, sie in der gehörigen Ausdehnung und mitder nöthigen Klarheit zu entwickeln, llebcrdies strebter, wie Newton, so viel ihm möglich ist, die lynche-tische Methode anzuwenden ; welches oft die Kette undden Zusammenhang der Probleme unterbricht. Hier-zu kommt, daß er sich an einigen Orten geirrt hat.
Die Mechanik von Euler, welche 1736 er-schien, enthält die ganze Theorie der geradlinichten