Geschichte der Mechanik.
oder krummlunchten Bewegung eines isolirten Kör-pers, welcher der Wirkung jeglicher beschleunigendenKräfte unterworfen ist, i» dem leeren Raume oder ineinem widerstehenden Mittel. Der Verfasser befolgtüberall die analytische Methode, welches, indem es alleZweige dieser Theorie auf Gleichförmigkeit bringt,noch um so mehr das Verständniß derselben erleichtert,da Euler überdies die Rechnung mit einer Sogacitätund Eleganz behandelt, wovon man bis dahin nochkein Beyspiel hatte. Er löst nicht bloß eine Mengevon schweren Problemen auf, von welchen einige da-mals neu waren, sondern er vervollkommnet die Ana-lysts selbst durch neue und feine Integrationen, wozusein Gegenstand ihm Gelegenheit gibt. In Absichtauf die Principien der Mechanik, um die Problemeauf Gleichungen zu bringen, wendet er die, welcheich oben angezeigt habe, an.
Obgleich dieses Verfahren, um die Grundlageder Rechnung zu legen, bequem genug war, so konnteman doch viel einfacher zu eben dem Zweck gelangen.Dieses bestand darin, daß man für jeden Augenblickdie Kräfte und Bewegungen in andre Kräfte und Be-wegungen zerleget, die festen Linien parallel sind, vongegebener Lage im Raume. Alsdann durfte man nurauf diese Kräfte und Bewegungen die Gleichungen de-Princips der Kraft der Trägheit anwenden, und manhatte nicht nöthig, auf das Princip von Huygens zu-rückzugehen. Diese einfache und glückliche Idee, wo-von Maclaurin in seinem Iroatlse ok üuxions zuerstGebrauch gemacht hat, warf ein neues Licht auf dieMechanik, unv hat besonders v«e Auflösung verseifte-