IV. Zeitraum, n. Capitel.
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dencr Probleme erleichtert. Wenn der Körper sich be-ständig in einerley Ebene bewegt, so nimmt manbloß zwey feste Axen, und zwar, der größern Ein-fachheit wegen, unter einander senkrechte. Ist er abergenöthigt, wegen der Natur der Kräfte, die Directionin jeder Richtung beständig zu verändern, und eineCurve von doppelter Krümmung zu beschreiben, somuß man drey feste Axen anwenden, die unter einan-der senkrecht sind oder die Ecken eines rechtwinkelichtenParallelepipedumS bilden.
Die Probleme von der Mittheilung der Bewe-gung, die man insgemein die Probleme der Dy-namik nennt, erforderten neue Grundsätze. Siebestehen, um davon Beyspiele zu geben, in der Be-stimmung der aus dem wechselseitigen Stoße mehre-rer Körper hervorgehenden Bewegungen, des Mit-telpunktes LeS Schwunges eines zusammengesetztenPendels, der Bewegungen mehrerer auf eine und die-selbe Stange aufgereiheter Körper, welcher Stangeman eine UmdrehungSbewegung um einen festenPunct mittheilt; u. s. w. Nun ist es klar, daßin diesen Arten von Fällen die Bewegungen nichtdieselben sind, als wenn die Körper frey und isolirtwären, sondern daß unter den Körpern eines Sy-stems eine Vertheilung der Kräfte erfolgen muß,so daß die von einigen dieser Körper, verlohrene»Bewegungen von den andern gewonnen werden.Die verlohrene oder gewonnene Bewegung wirdallemal bestimmt durch das Producr aus der Massein die verlohrene oder gewonnene Geschwindigkeit,e§ mögen nun die Mittheilungen oder Verluste der