Geschichte der Mechanik.
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Bewegung in jedem Augenblick nach endlichen Gra-den vor sich gehen, wie i» dem Stoße harter Kör-per, oder die Geschwindigkeiten in jedem Augenblicknur nach unendlich kleinen Graden sich verändern,wie in den Bewegungen mehrerer auf eine bewegteStange aufgereiheter Körper, und überhaupt inallen Fällen, wo die Kräfte nach Art der Schwerewirken.
Als Huygens seine Auflösung des Problemsvon den Mittelpuncten des Schwunges bekanntmachte, griffen einige schlechte Geometer sie in denJournalen an. ckss 3 avan 8 . lögl.) Ja-
kob Bernoulli vertheydigte sie, und unternahm es,sie unmittelbar aus dem Princip des Hebels zu be-weisen. (. 4 cr. L. 1636.) Er betrachtete zuerst nurzwey gleiche Gewichte, die an einer unbiegsamen,ohne Schwere, und um eine horizontale Axe beweg-lichen Stange befestigt sind. Nachdem er daraufbemerkt hatte, daß die Geschwindigkeit desjenigenGewichts, welches der UmdrchuiigSaxe am nächstenist, nothwendig geringer seyn, und gcgentheils dieGeschwindigkeit des andern Gewichts größer seynmuß, als wenn jedes Gewicht frey und für sich aufden Stab wirkte; so schloß er, daß die vcrlohrne-und die gewonnene Kraft einander im Gleichgewichtsind, und daß folglich das Prvduct aus der einenMasse in die Geschwindigkeit, welche sie verkehrt,und das Product aus der andern Masse in die Ge-schwindigkeit, welche sie gewinnt, den Armen desHebels ungekehrt proportionirt seyn müssen. DerGrund dieses lichtvollen Raisonnements war richtig;