Band 
Zweyter Theil.
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,94 IV. Zeitraum, n. Capitck.

nur hatte Jakob Bernoulli sich anfangs darin ver-sehen, daß er die Geschwindigkeiten der beyden Kör-per als endlich nahm, anstatt daß er die elementa-ren Geschwindigkeiten härte betrachten und sie mitden elementaren Geschwindigkeiten, die in jedem Au-genblick durch die Wirkung der Schwere hervorge-bracht werden, vergleichen sollen. Der Marquis del'Hopital bemerkte dieses Versehen (Mit. stes ouvr.äes Sav. 1692.) und indem er es berichtigte, fander, ohne übrigens von Jakob Beruoulli'S Principabzugehen, den Mittelpunct des Schwunges der beydenGewichte. Um hierauf zu einem dritten Gewichteüberzugehen, vereinigte er die beyden Gewichtein ihrem Mittelpuncte des Schwunges, und cvmbi-«irre dies neue Gewicht mit dem dritten, eben so,wie er die beyden ersten Gewichie mit einander com-binirt hatte; und so weiter bey einer größer« Zahlvon Gewichten. Allein die vorgelegte Vereini-gung war ein wenig precar, und konnte nicht ohneBeweis zugelassen werden. Die Abhandlung vonde l'Hopital bewirkte also keinen andern Vortheil,als daß sie Jakob Bernoulli veranlaßte, scinc ersteAuflösung wieder durchzusehen, zu vervollkommnenund auf eine jegliche Zahl von Körpern auSzudeh-neu. Alles dieses ward nach und nach ausgeführt.Zuerst L. i6yi) begann Jakob Bernoulli mitder Verbesserung seiner ersten Auflösung und demEntwürfe von der allgemeinen Auflösung; endlich(lVle'in. 6« raris 170Z.) löste er das Problem voll-ständig auf, fgr eine beliebige Zahl und Lage derelementaren Körper des Systems. Seine Methode