sg6 IV, Zeitraum, n. Capitel.
ten Beschleunigung und ihre Momente in Bezie-hung auf die Umdrehungsaxe einerlei) sind, und daßdas neue Pendel wie das erstere oscillier, GestehtMan dieser Auflösung gleich das verdiente lob zu,so kommen doch alle Geometer heutiges Tages über-ein, daß sie wedetz so einleuchtend noch so einfachist, als die von Jakob Bcrnoulli, die unmittelbarauf die Gesetze V'eS Gleichgewichts gegründet ist.
Wir haben gesehen, daß lcibniß die Kräfte derKörper in Bewegung nach den Producten aus denMassen in die Quadrate der Geschwindigkeitenschätzte. Johann Vernoulli nahm diese Meynungan, und gab dem Princip von Huygens für dasProblem von den Mictelpuncken des Schwunges denNamen des Princips von der Erhaltung derlebendigen Kräfte, welcher beybehalten ist,weil in der That in den Bewegungen eines Systemsschwerer Körper die Summe der Produkte aus denMassen in die Quadrate der Geschwindigkeiten die-selbe bleibt, wen» die Körper vereinigt herabfallenund wenn sie darauf frey, jeder für sich, mit dendurch den Fast erlangten Geschwindigkeiten wiederhinaufsteigen. HuygenS selbst hatte dieses kurz be-merkt, in einem Briefe über die erste Abhandlungvon Jakob Vernoulli und die des Marquis de l'Ho-pital (I-likt. 6es onvr. 6es 8av. 1690.). Eben die-ses Gesetz findet gleichfalls Statt in dem Stoße dervollkommen elastischen Körper, und in allen Bewe-gungen der auf einander durch Drückungen wirken-den Körper. Es fließt nothwendiger Weise ausder Natur dieser Bewegungen, und ist von jedem