Band 
Zweyter Theil.
Seite
297
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Geschichte der Mechanik.

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Systeme über das Maß der lebendigen Kräfteunabhängig« Auch haben die Gcometer des vergan-genen Jahrhunderts es mit Erfolg in Anwendunggebracht in einer Menge von Problemen der Dy-namik. Da es aber nur eine einzige Gleichunggibt, aus der man hierauf die Geschwindigkeitoder die Zeit wegschaffen muß, so gelangte man zudiesem letztem Zweck durch verschiedene Mittel. Jo-hann Bernoulli wandte dazu das Princip der Span*nungen (terckions) an; Euler das der Drü «Lun-gen (prestions); Daniel Bernoulli das virtuelleVermögen (In puistancs virtuelle), welchesei» System von Körpern hat, um sich inseinen vorigen Zustand wieder herzustel-len; und in gewissen Fällen, Euler und DanielBernoulli, die beständige Größe der circu-lirenden Bewegung um einen festenPunct. Nachdem man endlich alle Differential-gleichungen des Problems gefunden hatte, so warnur noch die Schwierigkeit übrig, sie zu intcgriren;eine neue Klippe, an der die mittelmäßigen Ana-lysten zuweilen Schiffbruch litten.

Im Jahr 1743 harte d'Alembert den glückli-chen Gedanken, das Princip, dessen sich JakobBernoulli zur Auflösung des Problems von denMittelpuncten des Schwunges bedient hatte, allge-meiner zu machen. Er that dgr, daß auf welcheWeise immer die Körper eines Systems auf einan*der wirken, man allemal ihre Bewegungen, in je»dem Augenblick, in zwey andre Arten von Bewe-gungen zerlegen kann, von ryelchen die einen in dem