Band 
Zweyter Theil.
Seite
304
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»>4 rv. Zeitraum. 12. Capitel.

Systems von festen Körpern, durch die Geometrieund die Rechnung, allgemein bestimmen kann, wiesollte man die Bewegung einer flüssigen Masse finden/die aus unendlich vielen Elementen, deren Dicke undGestalt man nicht kennt, zusammengesetzt ist?

Man darf also diese Aufgabe von dem Ausfliestender Flüssigkeiten nicht anders aufzulösen hoffen, alsdurch Näherung; und selbst hierzu ist erforderlich,,) daß die Erfahrung oder irgendeine den Flüssigkeiteneigenthümliche Eigenschaft gleichsam eine Vereini-gungöbrücke zwischen der Theorie der Bewegung derflüssigen und der der festen Körper bildet; 2) daß diehydraulischen Formeln sich behandeln lassen , und aufResultate führen, Die man aus die Ausübung bequemanwenden kann» Eine jede andere, dem Anscheinenach mehr allgemeine und directe Methode wird nureine bloße Speculation der Geometrie : sie wird ver-wickelte AuSdrückuugen hervorbringen, von denenman in der Erklärung der Erscheinungen der Naturkeinen Gebrauch machen kann, als wenn man sie anVoraussetzungen bindet, Die zuweilen precär, allemalaber eingeschränkt find, und daher alle die angebli-chen Vortheile ihrer anfänglichen Allgemeinheit ver-nichten.

Die Theorie der Ausfließungen durch Ocffuun-gen von jeglicher Größe blieb immer noch unvollkom-men, als es Daniel Bernoulii, nach. einigen glück-lichen Versuchen, gelang, sie einer allgemeinen undstrengen Rechnung Zu unterwerfen, indem er einigeder Erfahrung hinreichend gemäße Hypothesen an-nahm. Dies ist der Gegenstand seiner Hydrvdyna»