Geschichte der Hydrodynamik. zoz
mik, die I7A8 erschien *). Er setzt voraus, i) daßdie obere Fläche einer Flüssigkeit, welche durch einejegliche Oeffkiung herausläuft, immer horizontalbleibt; 2 ) daß wenn man die flüssige Masse in un-endlich viele horizontale Schichten theilt, alle Puncteeiner und derselben Schichte sich nach der Verticallmiemit einerley, der Ausdehnung der Schickte umgekehrtproportionalen Geschwindigkeit senken; z) daß alleSchichten beständig an einander gränzend (eontiaues)und folglich einander parallel sind, und ihre Geschwin-digkeiten nur in »»merklichen Graden andern, aufeben die Weise, wie alle schwere Körper. NachdemDaniel Bernoulli diese Grundlagen der Rechnung ge-legt hat, wendet er das Princip an, daß zwischendem actuellcn Herabstcigen der Flüssig-keit im Gefäße und dem virtuellen Auf-'steigen stets Gleichheit statt findet, wel-ches, in andern Worten, die Erhaltung der lebendi-gen Kräfte ist. Hierdurch gelangt er auf eine sehr ein-fache und schöne Weise zu den Gleichungen der Auf-gabe, und wendet die allgemeinen Formeln auf meh-rere besondre in der Ausübung nützliche Fälle an.Wenn die Gestalt des Gefäßes dem Gesetz der Con-kinuität nicht unterworfen ist, oder wenn, durch ir-gend eine andre Ursache, plötzliche und endliche Verän-derungen in der Geschwindigkeit der Schichten gesche-hen, so erfolgt ein Verlust der lebendigen Kräfte, unddie auf die gänzliche Erhaltung dieser Kräfte gegrünve«
Da». Lsri> Dicht H^äroä^nsinioii, sivs äs viriduL stnwtibu, üuiäor, «omwsnlarü. ^rSsnr. 1738. 4.
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