Band 
Zweyter Theil.
Seite
308
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IV. Zeitraum. ». Capitel.

L-rs

die Probleme seiner Vorgänger auf, sondern nochmehrere Andre, die ganz neu und sehr schwer sind.

Seit der Herausgabe dieses Werkes hatd'Alem-bert bis an seinen Tod nicht aufgehört, die Hy-drodynamik zu vervollkommnen rmd zu bereichern. Ersah mit Misvergnügen, daß die Bestimmung derBewegung einer Flüssigkeit in einem Gefäße an dieHypothese gebunden war, daß die Schichten ihrenParallelismus beybehalten, und daß alle Puncte einerund derselben Schichte sich nach einer einzigen undderselben Direction bewegen. Durch wiederholte Ver-suche fand er endlich Formeln zur Darstellung derBewegung eines flüssigen Punctes in jeglicher Rich-tung. Diese Formeln, deren Auflösung bloß vonder AnalysiS abhängt, gründen sich auf diese beydenPrincipien, welche selbst unmittelbar aus den erstenGesehen der Hydrostatik abgeleitet sind: i) daß einrechtwinklichter Canal, der wo man will in einerflüssigen Masse im Gleichgewicht angenommen wird,für sich allein im Gleichgewichte ist; 2) daß eine Por-tion Flüssigkeit, indem sie von einem Orte zu einemandern übergeht, dasselbe Volumen beybehälr, wenndie Flüssigkeit unpreßbar ist, oder sich nach einemgegebenen Gesetze ausdehnt, wenn die Flüssigkeitelastisch ist, so daß in beyden Fällen die Masse stetigbleibt. Er machte diese neue Auflösung in seinemL8sai 8ur 1a reZistanca äes stulAkZ, der 1752 ge-druckt ist, bekannt. Seitdem hat er sie weiter ent-wickelt und vervollkommnet, in mehreren Bändenseiner O^usculas IVlarbtz'matigue!8.

Während die Hydrodynamik in Frankreich so