Band 
Zweyter Theil.
Seite
309
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Geschichte der Hydrodynamik. zc>A

glänzende Fortschritte machte, war Euler beschäftigt,diese ganze Wissenschaft auf allgemeine und gleichför-mige Formeln zu bringen, welche eins der schönenanalytischen Gemälde darbieten, wodurch der Ver-fasser in allen Theilen der Mathematik sich so sehrausgezeichnet hat. Er gab diese Theorie zuerst ineiner Abhandlung, die unter den Schriften der Aka-demie zu Berlin gedruckt ward (IVle'm. 6« kerlini75.ö); in der Folge hat erste erweitert und vervoll-kommnet in vier großen Abhandlungen, die einenTheil der Sammlungen der Petersburger Akademieausmachen (Kov. 60mm. Uotrozx 176z, 1769,1770, 1771). Die Hydrostatik, welche so oft be-handelt und wieder behandelt ist, ist Hier auf eineneue Weise dargestellt, und mit sehr interessanten An-wendungen. Die ganze Theorie der Bewegungflüssiger Körper ist auf zwey Differentialgleichungenvom zweyten Grade gebracht; und Euler wendet dieallgemeinen Principien auf Ausflicßungen durch dieOeffnungen der Gefäße, auf das Aisssteigen deSWassers in den Pumpen, auf seinen Lauf in Röhren-leitungen mit beständigen oder veränderlichen Durch-messern rc. an. Er betrachtet auch die Bewegungelastischer Flüssigkeiten: die der Luft führt ihn auf sehreinfache Formeln über die Fortpflanzung des Schallsund über die Art und Werft, wie die Töne in denOrgelpfeifen oder Flöten hervorgebracht werden. Allediese Untersuchungen bieten Gegenstände von demgrößten Interesse für die Geometer dar.

Es gibt Wissenschaften, die ihrer Natur nachnur zur Nahrung der Neugierde oder Unruhe deS