IV. Zeitraum. 12. Capitel.
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menschlichen Geistes bestimmt zu seyn scheinen. Esgibt andre, die von dieser rein intellektuellen Ord-nung ausgehend auf die Bedürfnisse der Gesellschaftangewandt werden müssen. Eine solche ist besondersdie Hydrodynamik. Allein durch ein unvermeidlichesund mit dem Gegenstände selbst verknüpftes Uebelsind die Rechnungen von d' Alembert und Euler soverwickelt, daß man sie nur als geometrische an sichhöchst schätzbare Wahrheiten betrachten kann, nichtaber als Snn.bole, die den Praktiker in der Kennt-niß der wirklichen und physischen Bewegung einerFlüssigkeit zu leiten geeignet sind.
Insgemein rechnet man zur Hydrodynamik einebesondre Theorie, die aber auch zur Mechanik derfesten Körper gehört. Der Gegenstand derselben ist,den Stoss einer Flüssigkeit in Bewegung gegen einenfesten Körper, oder den Wldcrjland, den ein festerKörper erleidet, wenn er eine Flüssigkeit theilet, zubestimmen. Die Gevmerer haben die äußersten Be-mühungen angewandt, um über diesen Gegenstandallgemeine Gesene, welche die Erfahrung anerkennenkönnte, aufzustellen. Eine sehr einfache und zürnTheil wahre Idee, die man sogleich ergriff, war diese,eine Flüssigkeit in Bewegung als aus einer unendli-chen Menge von parallele» Fäden, deren jeder, ohnevon den benachbarten Fäden gehindert zu werden,seinen Stoß dem festen Körper gibt, zusammengesetztzu betrachten. Hieraus fand man, i) daß bey demsenkrechten Scoßc einer Flüssigkeit gegen eine Ebene,oder einer Ebene gegen eine Flüssigkeit, der Stoßoder der Wiverstano sich verhält wie das Producr auS