Band 
Zweyter Theil.
Seite
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zzr IV. Zeitraum, iz. Capitel, i. Abschnitt.

dachte iücht, daß eben so wie die Erde eine dickeund von den Atmosphären des Mondes und derÜbrigen- Planeten sehr verschiedene Atmosphäre hat,die Cometen auch mehr oder weniger ausgebreitete,mehr oder weniger dichte Atmosphären haben, wel-Me ihre Erscheinungen auf mehrere Weise verän-dern. Alle diese Ursachen der Täuschung sind end-lich nach und nach aufgehoben durch eine größereBeharrlichkeit, mit welcher man das ausgedehnteGebiet der himmlischen Räume durchsucht, und durchtue besondern Nachforschungen, welche man, mitHülfe vorzüglicherer Instrumente, über den Laufder Cometen und über alle sie begleitende Umständeangestellt hat.

Ich kann die Gegenstände und Fortschritte derCometvgraphie hier nur kurz anzeigen. Diejenigen,welche in diesen interessanten Theil der Astronomietiefer eindringen wollen, werden in detti vortrefflichenWerke, welches Pingro (geb. 1711, gest. 1796),einer unserer berühmtesten Astronomen, über diesenGegenstand 1733 herausgegeben hat, eine reichlicheBefriedigung finden. *) Er hat nichts vergessen:Geschichte, Physik, Beobachtungen, Wahrschein-lichkeiten, Muthmaßungen, alles ist mit der ge-wissenhaftesten Genauigkeit beygebracht und aus ein-ander gesetzt.

Es ist unmöglich, die Zahl der Cometen zu be-stimmen, welche, seitdem man angefangen hat, den

*) Lomero^raxliis, ou trsile kislori^ns er tlrsori^us <t«»Eoinsles. 1. I. er II. ?ar. 178Z. 84-