Band 
Zweyter Theil.
Seite
363
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Geschichte der physischen Astronomie. güz

daß sie der Mond selbst ist, welcher sich wirklich irnKreise um die Erde dreht; und alsdann werden wiraus der Geschwindigkeit, mit welcher der Mond sichdreht, daS Verhältniß der Kraft, welche ihn in seinerBahn erhält, oder welche ihn von der gcradlimchtenDirektion unaufhörlich abbringt, zur Schwerkraft,welche hier unten die Körper zur Oberfläche der Erdefallen macht, finden. Nun beträgt, nach den astro-nomischen und geodätischen Beobachtungen, tzer Bo-gen eines Grades des Umfanges der Erdkugel 5700»Toisen;*) die mittlere Entfernung des Mondes voir derErde oder der mittlere Halbmesser der Mondshahn 6c>mal den Halbmesser der Erdkugel; und der Mond vollen-det seine Umwälzung um die Erde in 27 Tagen 7Stunden 4z Minuten. Nach diesen Datis findetman i) den ganzen Umfang der Mondsbahn, und dieLänge des Bogens, den der Mond in einer gegebe-nen Zeit, z. B. in einer Minute, durchläuft; 2) dieCcntripctalkraft des Mondes, oder die Größe, umwelche dieses Gestirn gegen die Erde angezogen wird,in einer Minute, indem diese Größe eine dritte Pro-portionale zum Durchmesser der Bahn des Mondesund zum Bogen, den er in einer Minute beschreibt,ist. Das Resultat aller dieser Rechnungen ist, daßdie Größe, um welche der Mond von der Tangente

*) In den hier nöthigen Rechnungen, lasse ich die kleinenGrößen, wodurch sie nur umüitzcrweise weitläufiger werdenwürden, weg. Denn es soll hier nur' der Geist der Methodegezeigt werben. B. dllilot. n?.r. rvarii. üb. Ilt xrox.

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