Band 
Zweyter Theil.
Seite
370
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27o IV. Zeitraum, iz. Capitel, r. Abschnitt.

Gewichte der ersten Säule zieht er die Summe derCentrifugalkräfre aller der kleinen Theilchen, welchesie bilden, ab, und macht den Unterschied dem Ge-wichte der Säule des Pols gleich. Hieraus findet erals das Verhältniß des Durchmessers des AequatorSzur Umdrehungsaxe ungefähr das Verhältniß der Zah-len 2ZO zu 22t).

Außer der Verschiedenheit der Hypothesen, wel-che Huygens und Newton über die Natur der ur-sprünglichen Schwere angenommen hatten, bestimm-ten sie die Gestalt der Erde auch nach verschiedenenMethoden. Huygens ging von der Bedingung aus,daß die aus der ursprünglichen Schwere und der Cen-trifugalkraft rcsultirende überall auf der Oberfläche derFlüssigkeit senkrecht seyn muß; Newton von der an-dern, daß die in der Richtung der Axen des Sphä-roids stehenden Säulen sich wechselseitig das Gleich-gewicht halten müssen. Beide diese Bedingungenscheinen zu gleicher Zeit gleich nothwendig, um dasGleichgewicht, die eine aus der Oberfläche der Flüs-sigkeit, die andre im Innern der Masse festzustellen.Daher nahmen Bouguer und Maupertuis (IVlein. äskarl8. 1734) Gelegenheit, nach beiden Methodendie Natur des Meridians zu suchen in verschiedenen

eine in der Ebene des AequatorS vom Mittelpunkt bis a» dieOberfläche geht, die andre von, Mittelpuncte bis zum Pol.Die in, der erster» Röhre enthaltene Flüssigkeit verliert einenTheil ihres Gewichtes durch die Wirkung der Centrifugalkraft.Zum Gleichgewichte ist daher erforderlich, daß sie diese Ver-minderung ihre» Gewichte« durch ihre Verlängerung erseht,kiiilot. n»r. xrinoix. mictU. lib. III, xrop. ay.