Geschichte der physischen Astronomie. 37;
artig, vermöge dcr Attraction und der Centrifugalkraft,ein abgeplattetes elliptisches Spharvid bildet: so findetman, daß die beiden Axen dieses Sphäroids sich zueinander verhalten, wie 230 zu 229, wie Newton ausseinen Voraussetzungen geschlossen hatte, die hierdurchbestätigt find.
Clairaut, der so viele Gründe hatte, in eben dieseUntersuchung einzugehen, weil er an der Operation imNorden Theil genommen, und weil er schon von einemTheile der Voraussetzungen Newtons Beweise gegebenhatte, verfaßte in dieser Absicht das schon angeführteWerk, worin er nach den Gesetzen der Hydrostatik denGegenstand ausführlich abhandelt. Da die Problemevon Bouguer und Maupertuis die Aufmerksamkeit derGeometer auf sich gezogen hatten, so glaubte Clairaut,sie auch betrachten zu müssen. Er beweist, daß cSunendlich viele Hypothesen der Schwere gibt, wo dieFlüssigkeit nicht im Gleichgewichte seyn würde, wenngleich die Ccntralsäulen sich gegenseitig das Gleichge-wicht halten, und die Direction der Schwere senkrechtauf der. Oberfläche der Flüssigkeit ist; er gibt eine all-gemeine Methode, um die Hypothesen der Schwere zuerkennen, welche das Gleichgewicht zulassen, und umdie Gestalt zu bestimmen, weiche die Flüssigkeit anneh-men muß; er zeigt, daß wenn die Schwere das Re*sultat der Anziehungen aller Theile und der Centrifu-galkraft ist, es hinreicht, wenn eins der Principe, daSvon Huygens oder das von Newton, beobachtet wird,damit auch das andre beobachtet werde, und der Pla-net im Gleichgewicht sey. Indem Clairaut hernachauf den eigentlichen Stand der Frage, die auf die