Band 
Zweyter Theil.
Seite
394
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ZY4 IV. b«lranm. iz. Capitel, 2 . Abschnitt.

Mondes, und die mittlere Anomalie der Sonne.Dies sind die Grundlagen, auf welchen alle Glei-chungen der Ungleichheiten des Mondes aufgestellt sind.Hierdurch sind diese Ungleichheiten in verschiedene Clas-sen getheilt und die Operationen des Calcnls werdeneinzeln ausgeführt, so daß man nicht besorgen darf,daß in einem Theile begangene Irrthümer sich den an-dern mittheilen. Endlich hat Eulcr nach dieser Theo-ris neue Mondstafeln verfertigt, in welchen die Zahlder Gleichungen geringer und der Gebrauch beguemcrist, als nach den ältern Methoden. Diese ungeheureArbeit ist der Gegenstand eines besondern Werks, daS177a zu Petersburg gedruckt ist, unter dem Titel:Ick-eoria lnotuvmi lunav, nc>va nietliocko z-er-tractata. Da Euler damals fast gänzlich blind war,so haben drey seiner berühmtesten Schüler, JohannAlbcrtEuler, der Sohn, sudewig Kracht updJohannLexeil, die Berechnungen ausgeführt oder wiederholt.Die Akademie der Wichenschaften zu Paris, welchedie Vervollkommnung der Mondstheorie zu Gegen-ständen ihrer Preise für 1770 und 1772 ausgesetzthatte, erkannte im Ganzen oder thcilweise diese Preiseden beiden Schriften zu, die Euler ihr einsandte, undin welchen seine neue Theorie noch vereinfacht ist.*)

Der Mond ist nicht der einzige Trabant, bestenBewegung man betrachtet hat: man hat auch auf dieUngleichheiten der Jupiterstrabantcn das Princip derGravitation nur Erfolg angewandt»

') Hovusil äs« xrix. lom. IX.