Geschichte der physischen Astronomie.
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Theorie der Ungleichheiten der Comcten.
Seitdem man erkannt hatte, daß die Cometenden Planeten gänzlich ähnliche Körper und eben den-selben Bewegungögesehen um die Sonne unterworfensind, mußte man natürlich die Untersuchungen über dieUngleichheiten der Planeten auf die Comcren ausdeh-nen, um so mehr, als der Comet des Halley eine un-mittelbare Anwendung dieser neuen Rechnungen dar-bot. Dieser Astronom hatte gesunden, daß vermögeder Attraetion des Jupiters der erwähnte Comet inseiner 1652 angefangenen Periode etwas über ein Jahrmehr gebrauchen würbe, als er in der vorhergehendenPeriode von 1607- bis 1632 gebraucht harte; alleindurch die Hülfsmittel der Geometrie seiner Zeit hakteer nicht die nöthige Genauigkeit in diese Rechnungbringen können. Uebcrdies hatte er die Attraetion desSaturns außer Acht gelassen, die gleichwohl der Ve6Jupiters sehr vergleichbar ist, weil die Masse des Sa-turns ungefähr der dritte Theil der Masse deS Jipitersist. Auch die Attraetion der Erde hat auf eine merk-liche Art Einfluß auf die Bewegung des Cometen.Alles dies ward also für die Geometer, die mit so vie-lem Erfolg die Störungen der Planeten behandelt hat-ten, eine Aufforderung, nach eben den Principien dieStörungen, welche die Cometen erleiden, zu unter-suchen.
Clairaut war der erste, der seine Auflösung desProblems von drey Körpern auf die Bewegung derCometen, und besonders auf die deS Halleyschen Co-