Band 
Zweyter Theil.
Seite
399
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Geschichte der physischen Astronomie. z--

er, lieber unhöflich seyn, als ennuyirt.Da er niemals bey Männern in Staatöämtern etwa>Zsuchte, so hatte er sich das Vorrecht vorbehalten, da>ker im höchsten Eräde besaß, sie, wenn sie es verdien»ten, auf eine feine Art lächerlich zu machen. Mit sol-chen Grundsätzen und durch ein solches Betragenmachte er ficht sehr viele Feinde. Einige Gelehrte vonniedriger und neidischer Denkungsart verziehen es ihmnicht, daß er in Arbeiten ihres Faches einging undihren Ruhm theile» wollte. Den großen Gcomctcrallein würden sie in ihm geehrt haben; aber denSchriftsteller über Gegenstände der Litteratur, der ihrNebenbuhler geworden war, suchten sie herabzuwür-digen; und weil er vielleicht in dieser Gattung mensch-licher Fertigkeiten nicht vom ersten Range war, svsuchte der Neid glauben zu machen, daß er es auchnicht in jener wäre. Statt dieses sophistischen Räsou-nementö hatte man gegcnthcils vielmehr schließen sol-len, daß dieser Ucbergaug-von den ernsten Gegenstän-de!, der hohen Geometrie zu den angenehmen der Litte-ratur die Biegsamkeit eines Genies vom ersten Rangebewiese, dessen vorzüglichstes Talent sich zu den stren-gen Wissenschaften hinlenkte.

Problem von der Precesston der Hd'chlgieichcn und der Nntulonder Erdaxe.

Während man mit dem Problem von drey Kör-pern beschäftigt war, löste b'Alembert allein ein an-deres auf, für welches er in gewissen Hinsichten eineneue Mechanik schaffen mußte. Es betraf die Anzei-