Band 
Zweyter Theil.
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IV. Zeitraum. 14. Capitel.

trik lange Zeit zum Hinderniß war, wie man dem-nächst sehen wird.

Die Geometer und die Verfsrtiger optischerWerkzeugs gaben die Hoffnung auf, aus den diop-trischen Gläsern die Farben des Regenbogens, wel-che das Sehen stören, wegbringen zu können, undsahen daher keine andern Mittel, um die langenFernröhre, die beschwerlich zu handhaben und demKrümmen unterworfen sind, zu ersetzen, als diekatadioptrischen Teleskope, die überdies noch größe-rer Wirkungen fähig sind. Bekanntlich gibt eSzwey Hauptgattungen dieser Teleskope, das von Gre-gori und das von Newton. Alle Mittel, die mauseitdem angewandt hat, um die Verfertigung undden Gebrauch derselben zu vervollkommnen, verän-derten die Natur derselben nicht. Das Gregori-sche Teleskop zeigt die Gegenstände in gerader Li-nie, durch die Zusammenfügung zweyer einanderentgegengestellter Hohlspiegel und eines dioptrischeuOculars; der größere Spiegel, der hinten in derRöhre ist, ist in seinem Mittelpunkte durchbohrt, anwelcher Oeffnung das Ocular angebracht ist; derübrigbleibende Ring empfängt unmittelbar das Licht,und sendet es dem zweyten Spiegel zu, der es wie-derum gegen das Ocular zurückwirft. Dieser übri-gens sehr sinnreiche Mechanismus ist einigen erheb-lichen Unbequemlichkeiten unterworfen. 1) DerCen-traltheil des großen Spiegels, dessen Krümmung ebenam leichtesten sich genau bearbeiten läßt, empfängtkein Licht: alle Zurückwerfung geschieht vermöge deSringförmigen Raumes, wo die unvermeidlichen Feh-