Band 
Zweyter Theil.
Seite
415
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Geschichte der üptik. 4»7,

ler der Verfertigung am merklichsten sind; 2) ist essehr schwer, die Axen der beiden Spiegel hinreichendgenau in eine gerade Linie zu bringen; z) ist diesesInstrument sehr kostspielig und geräth sehr leicht inUnordnung. Das Newtonische Teleskop ist viel ein-facher: das Licht fällt zuerst in den ganzen hohlenund wohlpolirten Hintergrund des Rohres; es wirdgegen einen Planspiegel zurückgeworfen, welcher eSdem Auge des Beobachters zusendet vermittelst einerLinse, die dazwischen in einer Seitenöffnung des Roh-res angebracht ist. Durch diese Einrichtung werdendie Gegenstände nicht in gerader Linie gesehen; undum die Operationen zn beschleunigen, gebraucht manein Seitenfernrohr, welches das Instrument gegendenjenigen Ort des Himmels, den man beobachtenwill, zu richten dient. Welche Veränderungen oderVervollkommnungen man immer auch der Verferti-gung der Teleskope geben kann, die großen Dimen-sionen, die man ihnen geben muß, ihr Gewicht, dieSchwierigkeit sie zu handhaben, und ihre übermäßigenPreise, gestatten keinen gemeinen astronomischen Ge-brauch derselben. Man muß sie für Beobachtungenaufbewahren, die eine große Ouantirät Licht erfor-dern, wie zur Entdeckung neuer Planeten, neuerFixsterne rc. Die Astronomen haben daher gewünscht,daß man die dioptrischen Fernrohre vervollkommnete,und endlich ein Mittel fände, um für die langenFernrohre andre, die kürzer und gleichwohl beynahederselben Wirkungen fähig sind, zu substituiren.

Mit allen diesen Ideen stark beschäftigt, schlugEuler (Mein. äe Berlin 1747) vor, Die Abweichung