Band 
Zweyter Theil.
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Ueber Pascal«

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und andern Theils wird man einräumen, daß einesolche Anstrengung deS Verstandes und Genres in ei-nem Kinde die gewöhnliche Ordnung gar sehr über-schreitet.

Wie dem auch sey/ man that der Neigung desjungen Pascal keinen Zwang mehr an; er erhielt dievollkommenste Freyheit, um die Geometrie zu studi-ren. In dem Alter von zwölf Jahren gab man ihmEuklids Elemente zu lese»/ die er ganz allein verstand/ohne jemals der geringsten Erläuterung zu bedürfen.Bald war er im Stande, eine ausgezeichnete Stellein den Versammlungen der Gelehrten zu behaupten,und Werke von seiner Arbeit vorzulegen. Er warnoch nicht sechszehn Jahre alt, als er einen kleinenAufsah über die Kegelschnitte verfaßte, der damals alsein Wunderwerk der Sagacicät betrachtet ward.

Etienne Pascal war der glücklichste der Väter.Er sah seinen Sohn Riesenschritte auf der Bahn der-jenigen Wissenschaften thun, die er als die edelsteUebung deS menschlichen Geistes betrachtete: seineTöchter gewährten ihm keine geringere Zufriedenheit;mit einer-angenehmen Gestalt verbanden, sie einenVerstand, der über ihr Alter war; und in der Welt,worin sie seit kurzer Zeit erschienen, sing man an sieauszuzeichnen. Dieses ganze Glück ward durch einsvon denjenigen Ereignissen gestört, welche die Klug-heit der Menschen nicht vorauösihen, noch abwendenkann.

Im December i6g8 machte die Regierung, wel-che durch eine lange Reihe von Kriegen und Plünde-rungen der Finanzen verarmt war, in den Auözahlun-