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lieber Pascal«
Tragi-comädie der Scndery, l'^mvur rvranni^ne,durch junge Mädchen vor sich ausführen zu lassen, soverlangte die Duchesse d'Aiguillon, der die Einrich-tung des Schauspiels übertragen war, daß Jacqueli-ne Pascal, die damals ungefähr dreyzehn Jahre altwar, eine der Schauspielerinnen seyn sollte. AlleinGilberte, die ältere Schwester und in der Abwesen-heit des Vaters das Haupt der Familie, antwortetetrotzig: Der Hr. Cardinal gibt uns zu we-nig Vergnügen, als daß wir ihm welcheszu machen bedacht scyn sollten. Die Du-chesse bestand darauf, und gab sogar zu verstehen, daßEtienne PascalS Zurückberufung vielleicht der Preisder gefederten Gefälligkeit seyn würde. Die Angele-genheit ward den Freunden der Familie vorgetragen,und man beschloß, daß Jacqueline die ihr bestimmteRolle annehmen sollte. Das Stück ward den ztenApril 1639 gegeben« Jacqueline legte in ihr Spieleine Grazie und Feinheit, die alle Zuschauer und be-sonders den Cardinal de Richelieu hinrissen. Geschicktwußte sie diesen Augenblick des Enthusiasmus zu be-nutzen. Nach Endigung des Schauspiels nähert siesich dem Cardinal, und recicrrt einige Verse *), worin
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