Band 
Zweyter Theil.
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Ueber Pascal»

Alsbald schreibt man an Etiennc Pascal, daßer in aller Eile zurückkommen solle. Bey seinerAukunst in Paris fliegt er mit seinen drey Kindernnach Ruel, der Wohnung dcö Cardinals, der ihn aufdas schmeichelhafteste empfängt. Ich kenne ihrganzes Verdienst, sagt Richelieu; ich gebeSie ihren Kindern wieder und empfehlesie Ihnen; ich will aus ihnen etwas gro-ßes machen.

Zwey Jahre darauf, nämlich 1641, wardCtienne Pascal zur Jnkendance von Rouen in Vereini-gung mit Hrn. de Paris, Maitre des RequetcS, **)ernannt. Er erfüllte sieben auf einander folgendeJahre hindurch die mit seiner Stelle verbundenen wich-tigen Fimctionen mit einer Gcschicklichkeic und Unei-gennützigkeit, die von der Provinz und dem Hose glei-chcn Beyfall erhielten. Er hatte seine ganze Familiemitgenommen, und in demselben Jahre verheyrarheteer seine Tochter Gilberte mit Hrn. Pericr, der sichin einer Comission, welche die Regierung ihm in derNormandie gegeben hatte, ausgezeichnet, und nachhereine Ratbsstelle in der Steucrkammer von Clermont-Ferrand kaufte.

Blaisc Pascal, der schon zu den Geometernvom ersten Range gerechnet ward, genoß eines viel»leicht einzigen Vortheils, den er aber mit seiner Ge,

*) Ltienne Pascal» war die Einnahme der Steuern über-tragen, und Hr» de Paris der Unterhalt der Truppen, diesich damals in großer Zahl in der Normandie, wegen der indieser Provinz erregten Unruhen, befanden. B.