Band 
Zweyter Theil.
Seite
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Leben und Werke.

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fundheit und selbst mir seinem Leben bezahlte: er konnteohne Zwang und Zurückhaltung seinem Genie für dieWissenschaften sich ganz hingeben. Kaum neunzehnJahre alt, erfand er die bekannte arithmetischeMaschine, die seinen Namen führt. Man weiß,wie nothwendig die Operationen der Arithmetik sind,nicht nur in den gemeinen Handelsgeschäften, sondernauch in allen Anwendungen der Mathematik auf diePhysik und die Künste, weil in der letzten Analyse dieVerhältnisse der Größen, welche in einer Aufgabe vor-kommen , immer in Zahlen ausgedrückt sey» müssen.Wenn aber die Methoden zur Ausführung der nume-rischen Rechnungen einmal gefunden sind, so ermüdetdie Ausübung dieser Methoden wegen ihres Einerleyund ihrer Weitläufigkeit sehr oft die Aufmerksamkeit,ohne den Geist anzuziehen. Nichts würde also nützli-cher seyn, als ein mechanisches und kurzes Mittel,um alle Arten der Zahlenrechnungen ohne andereHülfe als die der Angen und der Hand zu machen.Dies ist der Gegenstand, den Pascal sich bey seinerMaschine vorlegte. Die Stücke, welche das Wesenderselben ausmachen, sind mehrere Walzen oder Trom-meln, die untereinander parallel und um ihre Axen be-weglich sind. Auf jede derselben schreibt man zweyReihen der Zahlen von Null bis Neun, die in einan-der entgegengesetzter Richtung fortlaufen, so daß dieSumme zweyer correfpondirenden Ziffern beständigNeun ist. Alsdann läßt man durch einerley Bewe-gung alle diese Trommeln von der Linken zur Rechtensich drehen, und die Ziffern, deren man, je nachden verschiedenen Operationen der Arithmetik, bedarf,

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