Band 
Zweyter Theil.
Seite
456
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Ueber Pascal»

Auf seine Theorie der Flüssigkeiten ließ Pascalverschiedene Aufsäße über die Geometrie folgen. Ineinem, der den Titel hat: kromotus ^pollonius6a11u8, erweiterte er die Theorie der Kegelschnitte,lind entdeckte mehrere Eigenschaften derselben, die denAlten gänzlich unbekannt waren; in den übrigen, dieüberschrieben waren: lactiones lffkaericae; lAetio-Iik8 conicas; planl aa koliüi; ^srlpöctivas

inetlroclu8, «to., hatte er sich gleichfalls neue Wegeeröffnet. Wahrscheinlich sind alle diese Werke verloh-ren gegangen; wenigstens habe ich sie mir niemals ver-schaffen können: ich rede von ihnen bloß nach einerallgemeinen Anzeige, welche Pascal selbst davon gibr,und nach einem Briefe von Leibnil; an einen von Pe-riers Söhnen, vom Zo. August 1676.

Die Erben von Pascals Manuskripten sind sehrzu tadeln, daß sie diese geometrischen Untersuchungennicht eben so, wie die Schriften über das Gleichge-wicht der Flüssigkeiten und über die Schwere der Luft,herausgegeben haben; denn sie würden damals zu denFortschritten der Geometrie beygetragen haben, undwir würden genau den Punct kennen, wie weit Pas-cal sie gebracht hatte. Ueberdies können die Erzeug-nisse eines Mannes von Genie, selbst wenn sie denSachen nach nicht mehr neu sind, durch die Ordnungder Ideen und der Schlüsse immer lehrreich seyn.Man übertreibe aber einen Verlust nicht, der entwederschon ersetzt oder leicht zu ersetzen ist, in Absicht aufden wesentlichen Gegenstand, d. h. in Absicht aus dieKenntnisse, die man aus diesen Werken hoffen könntezu schöpfen. Man erwäge, daß wenn man sie heuti-