Lebe» und Werke.
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ges TageS wiederfände, sie uns höchstens einzelneWahrheiten darbieten würden, und keine Hülfsmittelznr Erweiterung der Wissenschaft. In der That istdie Mathematik seit der Zeit, da sie verfaßt wurden,mit einer großen Reihe von Entdeckungen bereichert;die Methoden sind einfacher, leichter und fruchtbarergeworden. Die großen Geometer unserer Zeit lesenden Archimedeö, ja selbst den Newton nicht mehr^um aus ihnen neue Geheimnisse derKunst.zu erlernendIn diesen Untersuchungen findet ein stetiger Fortgangder Kenntnisse statt, wodurch auf die alteren Werkeandre tiefsinnigere und vollständigere folgen. Manstudirt diese letzter», weil sie den gegenwärtigen Zu-stand der Wissenschaft darstellen. Aber auch diese wer-den wiederum das nämliche Schicksal haben, als die-jenigen , in deren Stelle sie getreten sind. Anders ver-hält es sich in den Künsten, welche von der Einbil-dungskraft abhängen. Ein Trauerspiel, wie die Zaire,wird zu allen Zeiten, so lange die Französische Sprachedauern wird, mit einerley Vergnügen gelesen werden,weil in der Eifersucht desOrosmann, und in der Zärt-lichkeit der Zaire nichts zu entdecken, noch zu mahlenübrig bleibt. Die Dichter und Redner haben nocheinen andern Vortheil: ihre von der Menge ohneAufhören wiederholten Namen werden sehr bald be-rühmt. Gleichwohl scheint der Ruhm der Erfinderin den Wissenschaften einen dauerndern und ehrwürdi-gern Glanz zu haben. Die Wahrheiten, welche sieentdeckt haben, gehen von Jahrhundert zu Jahrhun-dert über, zum Nutzen aller Menschen, ohne demWechsel der Sprachen unterworfen zu seyn. Dienen