Band 
Zweyter Theil.
Seite
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Ueber Pascal»'!

ihre Werke nicht mehr unmittelbar zum Unterrichte derNachwelt, so bestehen sie als Denkmäler, weichegleichsam die Schranken des menschlichen Geistes zuder Zeit, da sie erschienen, zu bezeichnen bestimmtsind.

Es sind von Pascal mehrere kleine Schriften vor-handen , die sein Genie für die strengen Wissenschaftenzeigen, und ihm eine Stelle unter den größten Mathe-matikern erworben haben. Jci> meyne sein arithme-tisches Dreyeck, seine Untersuchungen über die Eigen-schaften der Zahlen, seine Abhandlung von der Rad-linie rc. Wir wollen von allen diesen Werken nach derZeitfolge, in der sie verfaßt sind, reden. Sein arith-metisches Dreyeck bietet sich hier zuerst dar.

Um sich einigen Begriff von diesem berühmtenDreyeck zu machen, stelle man sich zwey unter einan-der pcrpendiculare Linien vor, theile sse in gleiche Theile,und ziehe aus allen TheilungSpuncten parallele Linien.Es erhellet, daß durch diese Construckivn zwey Artenvon Streifen oder Reihen entstehen, horizontale undverticale; daß jede horizontale oder verricale Reihemehrere Quadrate oder Zellchen enthalten wird; unddaß jedes Zellchen einer horizontalen Reihe und einervcrticalen Reihe gemeinschaftlich seyn wird. Ist diesgeschehen, so schreibtPascal in das crsteZcllchen, wel-ches am rechten Winkel ist, eine Zahl, welche mandie erzeugende Zahl nennt, und wovon der übrigeTheil des Dreyecks abhängt. Diese erzeugende Zahlist willkührlich; ist sie aber einmal festgesetzt, so sinddie übrigen Zahlen, welche die übrigen Zellchen anfül-len sollen, auch bestimmt; überhaupt ist die Zahl ei»