Band 
Zweyter Theil.
Seite
462
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4--2 llctcc Pak-üls

Gewandtheit über das Verdienst und über die Dumm-heit sind.

Man fühlt, daß das Urtheil deS Ritters deMeroüber Pascal» Entdeckungen nur Mitleiden, und kei-nen Unwillen erregen konnte. Format, Nvberval lindandre große Geomeler damaliger Zeit gaben eben die-sen Entdeckungen ihren Beyfall, und ihre StimmewürdePaScaln getröstet haben, wenn er dessen bedurfthätte. Er schränkte sich nicht darauf ein, die Frageüber die Bedingungen bloß für zwey Spieler zu be-handeln, sondern er erweiterte seine Untersuchungenauf eine jegliche beliebige Zahl von Spielern. Rober-val, von der Schönheit dieser Aufgaben eingenommen,versuchte es, sie aufzulösen, aber vergebens. Formatgelang es, indem er von der Theorie der CombinationenGebrauch machte. Pascal, der eine verschiedeneMethode angewandt hatte, glaubte anfangs, daßdie Theorie der Combinationen für den Fall mangel-haft wäre, wo der Spieler mehr als zwey sind; alleiner kam sehr bald von diesem leichten Versehen zurück,und erkannte, daß Formats Auslösung, die übrigensin Absicht auf das Resultat mit der semigcn übereiu-summte, den Gründen nach eben so genau wäre, alssie durch die Einfachheit der Rechnung elegant war.

Die ganze Theorie der Aufgabe von den Bedin-gungen gründet sich auf zwey sehr einfache Principien.Das erste ist, daß wenn einer der Spieler sich in derjage befindet, daß in allen Fallen des Gewinnes oderVerlustes eine gewisse Summe vom Einsäße ihm zuge-hört, er diese Summe ganz nehmen und sie mit kei-nem andern Spieler theilen darf. Das zweyte ist,