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Compendium der höhern Mathematik / von Adam Burg
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85
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_ T tm = vw -f- 21, v*-' 21 3m _,o A tm

+ (331 v-' + 33 2 ^ im -* + . . . + 23, m -.-u) Y Lwobei die Coefficienten 21,, 21-,... 33,, SÖ,... durchausreell sind. Da es endlich immer reelle Werthe für vgibt, wofür der reelle Theil im zweiten Theile dieser Glei-chung verschwindet, indem diese nur aus der Gleichungii ,m + 21, V tm -' lUm-tV A %m = o, welche (vo-

rigen §.) wenigstens 2 reelle W. besitzt, bestimmt werden,dürfen; so erhält für diese Werthe T zm die Form Q Y >»wo Q eine reelle Gröfse bezeichnet. Dafür wird aber[Relat. 7z)] das letzte Glied = Tl m (Q V *)* = Q~der Gleich. I. wesentlich negativ, folglich besitzt diesefür die nämlichen erwähnten Werthe von v wenigstens creelle W. w, wovon (vorigen $.) die eine positiv ist.

Da es also scliliefslich [Relat. />)] für cn = z z immerwenigstens einen reellen, positiven Werth gibt; so istauch dafür z = Y eine reelle Gröfse, und we-gen y=±z und x=y + y =y-{-v (a-\-ßY~ ») [Re-lationen m ), k) , 17 )] der Form nach: x = p -J- q Y~ *,wobei auch p und q reelle Gröfsen sind; d. h. nämlich,die obige Gleich, a) besitzt wenigstens eine in der Formp -\- q Y 1 enthaltene Wurzel *).

§ 154. Zusatz. Fafst man das in den 3 letzten $.Gesagte zusammen, so folgt, dafs jeder hohem Gleichungohne Ausnahme wenigstens eine Wurzel, diese mag nunreell oder imaginär seyn , entsprechen mufs.

§ 155. Lehrsatz Ist x = tu eine Wurzel derGleichung X = o, so ist das Polynom X durch x 10theilbar.

Denn ist 10 eine W. der Gleich. X o, so findet(§. i/| 4 ) die Gleichung Statt: to" -j-yf, 1 -|- A z ta n ~ a -j-...+ ^_, o) A n o; bestimmt man also aus dieser Gleich.

*) Diesen neuern Beweis hat der Verfasser zuerst in den Jahr-büchern des k. k. polyt. Institutes, Bd. XIX., bekannt gemacht.