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Compendium der höhern Mathematik / von Adam Burg
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94
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Um z. B, die Gleich. x* -]- x-io.r-}-8 = o in eine anderemit 3 Mal so grofsen W. zu verwandeln, hat man nach diesemVerfahren : y -j- 3 y '- y . i <>y -}- 27 .8 = o , d. i. y- -J- 3y ~ 9 °y H - 21 6 °5 es sind in der That die W. der gegebenenGleich. = 1, 2 , 4, wahrend die letztere die W. 3, 6, 12besitzt.

§.in. Auf gäbe. .Aus einer gegebenen Gleichung,ohne dafs sie (§. 142) aufhört geordnet zu seyn, die Brüchewegzuschaffen.

Aufl. Seyen, um die Ideen festzusetzen, aus derGleich.s 3 -j- x % -j- - x -|- - = o die Brüche wegzubringen.

Transformirt man nach dem vorigen §. diese-GIeich. in eineandere, deren W. m Mal so grofs sind, so hat man :

, in 15 c

y + - = °*

. . mn . rrC- b

* -r -j-y- +

Nimmt man nun für die hier als unbestimmt anzusehendeGröfse m den kleinsten Werth, für welchen p, e, r bezie-hungsweise in m, m*, m 3 (da man die Brüche - , - , . .

P <1

als zur kleinsten Benennung gebracht voraussetzt) enthal-ten sind, was in jedem Falle, öfter aber auch durch klei-nere Zahlen , erreicht wird, wenn man für m das kleinstegern. Vielfache von p, q, r nimmt; so ist die Aufgabe mitden möglich kleinsten Zahlen aufgelöst.

Um z. J5. aus der Gleich, x 4 4- hx'- i.r 4- i = o

a 1 4 4 * 8

die Brüche wegzuscbafTen , hat man nach der eben erwähntenallgemeinen Regel, wenn inan, da 8 das kleinste gern. Viel-lache der Nenner ist, die \V. 8 Mal so grefs macht, also .vrzzly

setzt (§. 170) : y ly- + 8 ~ - 3 f- ®ll ly + 8 1_L? = o,

4 4 8

d. i. y 4 4j° 4 8 y - 64oy 1536 = o. Iiulefs erreicht man

hier seinen Zweck schon dadurch , dafs man die Wurzeln dergegeb. Gleich, blofs verdoppelt, indem man dafür

i6.3

~1T

d. i. j 4y 3 -j-3y- 10 y + 6 = o, also eine weit einfachereGleich, als vorhin erhält.

y*

Ir 3 + ~r-

8.5 ,

-T y +

O,