lfio
nur auf (len numerischen Werth ankömmt, positiv oder ne-gativ ist; so gilt dieser Satz auch dann noch, wenn (wenig-stens von irgend einer Stelle angefangen) in der Reihe einregelmäfsiger Zeichenwechsel Statt findet.
§. 275. Das eben entwickelte Kennzeichen für dieConvergenz und Divergenz unendlicher Reihen zeigt deut-lich, dafs das blofse Abnehmen der Glieder oder Fallender Reihe zur Convergenz noch keineswegs hinreichendsey; obschon man umgekehrt, aus dem Nichtvorhandenseyndieser Eigenschaft, mit Restimmtheit auf ihre Divergenzschliefsen kann.
, 1
i. So hat man z. B. für die unendl. R. i — -}- — —.. —J- — ..
sofort
—-. = i --f- als
an /t + i n \n- 1 J
also (da x < i
seyn mufs, und der Voraussetzung dafs n fortwährend zunimmt)
1 x
x = i — — und a n - -
n i — x
— i — —. Da nun dieser Ouotient bein v
der unendl. Zunahme von n nicht bis Null , sondern nur bis l
abnehmen kann; so ist die vorliegende Reihe divergent.
t. Für die Reihe i — T + f — T + - . dagegen ist
«n+l i /i \
~— = — 1 +-( — 4- • • ), also
a n n \n i J
x — — i -j-( oder — x = l — - ) und
' n\ uj
' x — n -|- l
Cln - = —;-
i —x n (2 n — i)
Da dieser Quotient bei der unendl. Zunahme von n unendlichabnimmt und für nrzOO verschwindet, so ist diese Reihe con-v e r g e n t.
3. Um die Bedingung zu finden, unter welcher die unendl. R.
i
1
+ • • +
(in)”
-f- . . convergirt, hat man(iri) m
Cln
(li/t -J- 1)”* t2/t) m -f-m(2/t)m—‘ 2
woraus sofort folgt,
m x n — m
also x = i-und a n - = -
ti l—x m(‘zn) m
dafs diese Reihe für alle positiven Werthe von ra> t con-
v e r g i r e , für alle übrigen Werthe aber d i v e r g i r e.