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Compendium der höhern Mathematik / von Adam Burg
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326
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Ellipse gehenden Geraden, und Ä bekannt; so darf man

nur 4' — - 7— setzen, um daraus 4 —-als tri-

gon. Tangente des Winkels jenes Systems paralleler Sehnen,

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also r) y ==-- —x als Gleich, einer dieser Sehnen zu

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erhalten, welches von dieser Geraden, als Durchmesser,halbirt wird.

Für die Hyperbel bleibt wieder Alles dasselbe, indem

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man y = x als Gleich, der durch den Mittelpunct der Curve

gehenden Geraden hat, welche die Sehne y = Ax -f- B, undmit ihr das ganze System paralleler Sehnen halbirt; es ist näm-lich auch hier jede durch den Mittelpunct gehende Sehne einDurchmesser der Curve.

b) Für die Parabel.

§• 514 . Die Gleich, der Parabel y z = px mit je-pig, 66 . ner einer beliebigen Sehne MM' (Fig. 66 ) y = Ax -}- B

verbunden, gibt (wenn man x eliminirt) y 1 —= °*

Bezeichnet man die beiden Wurzeln dieser Gleich, durchy , y } und dieCoordin. desHalbirungspunctes O der SehneMM' wieder mit a, ß ; so hat man, Avie im vorigen

wenn man gleich halbirt: ^(y'-\-y'), d. i. ß — Da

nun auch hier die Ordinate ß von B unabhängig, also füralle Halbirungspuncte der mit MM' parallelen Sehnen die-selbe ist 5 so Avird auch hier, wenn y die veränderliche Or-dinate aller dieser Puncte bezeichnet, überhaupt y =und es ist sonach der Ort aller dieser Halbirungspuncte(S. 386, 5.) eine mit der Abscissenaxe in dem Abstand

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parallele Gerade. Da ferner diese Gerade zufolge derDefinit, ein Durchmesser ist, und die Sehne MM' ganzwillkürlich gezogen worden; so folgt, dafs alle Durchmes-ser der Parabel mit der Axe parallel laufende gerade Liniensind. — Umgekehrt folgt auch wieder, dafs jede mit der