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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Elasticität der Gase.

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Girard, Alomoir. «Is I'Xeufl. 1k^26. V. x. 11. ^nn. Oliim.?t!V8. XVI. 129. über Stcinkohlcngas und Lust.

Schmidt in Gießen, Gilb. Auual. 1820. I.XVI. p. 39-83.

Lagerhjelm. Mir war nur der AuSzug, den Navicr ^uu.Oüiiu. I'lizs. 1S2S. XXI. 204. davon giebt, zugänglich.

Koch, Studien des Gottinger Vereins bergmännischer Freunde.1. Band. 1321 und weit ausgedehntere Untersuchungen. 3. Band.1833.

Navier, lVIommr. «lo I'Xencl. 1830. IX. 311—378.

Die Literatur der ältern und der theoretischen Arbeiten hatMuncke in dem Artikel Pneumatik des gehl er scheu Wörter-buches beinahe vollständig mitgetheilt. In den Urtheilen über denWerth der Beobachtung kaun ich dem gelehrten Verfasser nicht bei-stimmen, wenn er z. B. die Arbeit de-Z genialen T h. N^nng un-bedeutend nennr, unk die fleißigen, aber weder im theoretischen nochim practischen Theile fehlerfreien Untersuchungen seines Freundes G. G.Schmidt bei jeder Gelegenheit hervorhebt und sehr ausführlich mittheilt.

II!. Diffusion von Gasen.

DaS daltonschc Gesetz über heterogene Gase.

§. 11. Wenn man zwei Rccipienten, welche heterogene Gase ent-halten, mit einander verbindet, so werden drei verschiedeneKräfte thätig.

1) Die Elasticität gleicht sich in beiden Gasen aus. Diesesgeschieht wegen der bedeutenden Ausflußgeschwindigkcit der Gasemit großer Schnelligkeit, wenn die Gefäße nicht durch sehr langeund sehr enge Rohren von einander getrennt sind.

L) Die Gase lagern sich nach ihrem specifischen Gewichte übereinander.

3) Es verbinden sich die heterogenen Gase mit einander, unddas Gasgemisch ist nicht eher in Ruhe, als bis der Stoff sowohlals die Elasticität in dem ganzen Raume vollkommen gleichförmigwird, beide Gase also den Raum stetig ausfüllen, und der Einflußdes specifischen Gewichtes gänzlich aufgcbvben ist.

§. 15. Diese Erscheinungen sind denjenigen, welche man beimZusammengießen von Wasser mit Alkohol oder ein r Salzlösung be-obachtet, sehr ähnlich. Zuerst stellt sich die Oberfläche horizontal,das hydrostatische Gleichgewicht wird im Ganzen hergestellt. Dann