Diffusion, Daltons Gesetz.
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rer Unterschied gerechtfertigt würde. Seine Lust war feucht, hattewechselnde Temperaturen, und das specifische Gewicht der Lust ge-gen Wasser, auf welchem unser Coefficicnt beruht, ist um einigeZehntauscndstel ungewiß.
§. 21. Tabelle über den Druck, welchen eine wasserfreieAtmosphäre von der Dichtigkeit unser Luft, eine bloß aus Sau-erstoff und eine bloß auS Stickstoff bestehende in verschiede-nen Höhen auf das Barometer ausübt, wenn ihr Druck an demNiveau des Meeres 760, 179 und 581 Millimeter beträgt.
Höhe
in
Metern
Barometrischer Druck vonAtm.Luft^ Sauerstoffs Stickstoff
0000
760,000
1000
670,114
2000
59 1,387
3000
521,677
4000
160,183
9000
105,539
6000
358,087
7000
315,877
8000
278,643
9000
215,797
10000
216,825
179,000
581,000
155,877
511,061
135,710
151,839
118,205
102,137
102,935
356,073
89,638-
315,050
78,058
278,754
67,975
216,639
59,191
218,221
51,517
193,083
44,888
170,838
Differenz
u-b-o
Verhüttno: Ii.
0,000
3,2158
3? 3
2979
808
3508
1,035
1016
175
4592
251
5147
275
5711
263
6284
225
6866
167
7153
099
8059
Eine nach Daltons Lehre zusammengesetzte Luft würde alsoeine kleinere Dichtigkeit haben, als man unter der Voraussetzungeiner vollständigen Gleichförmigkeit finden würde. Der Unterschied erreichtsein Marimum zwischen 6—7000 Meter und nimmt dann allmäligab, in einem weit stärker» Grade als die Elasticität selbst.
Die relative Menge des Sauerstoffes nimmt aber in geome-trischer Progression mit der Zunahme der Höhe ab; so, daß bei dergrößten Höhe, die man erreicht hat, etwa 8000 Metern, in100 Gewichtstheilcn Lust nur 21,33 Sauerstoff sind, statt 23,55,die man an der MeercSfläche findet.
§. 22. Man hat Beobachtungen auf Bergen von verschiede-ner Höhe angestellt und darin bald eine Bestätigung, bald eineWiderlegung der daltonschen Theorie zu finden geglaubt. Brun,