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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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78

Cohärenz der Flüssigen, Gleichgewicht.

Stoff.

Temper. ^p.(?cw.§ Milliontel Atmosph.

Capkllar.

v.

AI.

AI:?

v.

Salpetersäure

8",5

1,275

572,6

449,2

10,73

/,

215

567,5

467,0

11,59

147

555,9

484,5

12,48

//

089

548,1

504,3

13,47

Weingeist

11»

0,8196

274,2

334,6

5,95

//

8595

284,5

330,1

5,99

,/

8726

294,8

' 338,4

6,09

//

9068

309,4

311,2

6.19

9415

328,6

349,0

6,48

,,

9657

358,6

371,3

7,33

,,

9779

400,3

409,3

8,92

Terpentinöl

8°

0,8695

305,9

351,8

6,58

Baumöl, (Hauy)

,/

9150

343,6

357,5

7,50

§. 40. Die von mir untersuchten Stoffe waren chemischrein, und wenn der physischen Verbindungen mehrere waren, dieeine der Cvncentration gewöhnlich sehr nahe. Das specifische Ge-wicht ist an einer guten Wage Mittels einer Glaskugel beobachtet.Die Synaphie wurde aus der Höhe der Säule in einem Haarröhr-chen mit Anwendung der nöthigen Correctionen berechnet, und nurdann in die Tabelle aufgenommen, wenn drei, gewöhnlich vier undmehr Röhren in verschiedener Stellung nahe übereinstimmende Re-sultate gaben. Die Versuche, welche ich mit Adhäsionsplatten an-gestellt habe, stimmten bei Wasser und Alkohol recht gut mit denübrigen, aber ich konnte sie nicht so oft wiederholen und bei schwernetzenden Flüssigkeiten die Schwierigkeiten bis jetzt noch nicht sovollständig überwinden, als bei Haarröhren. Im Durchschnitte sindmeine Angaben für die Capillaritätshöhe bis auf 0,01 des Ganzengenau. Bei mehreren, besonders leicht netzenden Flüssigkeiten, kannich noch für eine bedeutend höhere Genauigkeit bürgen; bei schwernetzenden Auflösungen von öliger Consistenz kann der Fehler jedochzuweilen 0,02—0,03 betragen. In den Werthen von AI und M: ^ist er nun halb so groß als bei v, also fast niemals über 0,01und ich zweifle, daß man bei einer der bisher üblichen Methodengenauere Resultate erlangen könne. Selbst bei Gayluffac weichen diebeiden Beobachtungen deS Wassers, obgleich sie mit Röhren vonbeinahe gleicher Weite und bei fast gleicher Temperatur angestellt