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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Synaphie und Temperatur.

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Die Synaphie ist also sehr verschieden von der Prosaphie undvon den Kräften, welche auf die Bewegung der Flüssigkeiten ein-wirken. Diese, besonders aber die letzten, ändren sich, wie ich inden folgenden Abschnitten zeigen werde, mit der Temperatur insehr hohem Grade, indem die Prosaphie beträchtlich vermindert, dieGeschwindigkeit aber Lurch wenige Grade sogar verdoppelt werden kann.

Ob 4» und AI in höheren Temperaturen eine Function vondem specifischen Gewichte und von der Synaphie bei 0" sind, mußdurch künftige Untersuchungen entschieden werden. Die Frage istbesonders für das Wasser interessant, welches in der Nähe von 0"die merkwürdige Anomalie in seinem Gewichte erleidet.

§. 46. Ueber die Veränderung des Gewichts bei Adhäsions-platten in höheren Temperaturen hat schon Achard Versuche ange-stellt (Phys- Chcm. Schriften p. 359.). Er giebt eine Formel, nachwelcher die Abnahme arithmetisch ist und Rechnung und Beobach-tungen stimmen bis auf eine verschwindende Differenz mit einanderübcrein. Auf 100" berechnet, würde 51 um nicht weniger alsV,29 seines Werthes bei 0" abgenommen haben, und U, das bei0° 15,0 ist, müßte bei 100° nur etwa 8,4 Millimeter betra-

gen. Wer die Uebereinstimmung seiner Versuche mit einer Theorieerwartet, der findet sie gewöhnlich trotz Wage und Maßstab; be-sonders wenn die Wahl unter mehreren von einander abweichendenBeobachtungen dem eigenen Ermessen überlassen bleibt.

Emmet, der (I'iiil. AIuKa/.. ^niurl«. I. p. 116 .) einige Ver-suche über die Veränderung, welche die Wärme bei dem Standein Haarröhren hervorbringt, bekannt gemacht hat, nimmt sie später(eben da p. 332.) zum Theil wieder zurück. Quantitativ genau sindsie nicht, aber sie bestätigen den geringen Werth der Abnahme.

Gaylussac hat ebenfalls Versuche darüber angestellt, aberdas Resultat nicht in Zahlen mitgetheilt; denn der Unterschied derbeiden Angaben in der Tabelle rührt größtcnthcils von unvermeidli-chen BeobachtungSfehlern her. Man leitete auS ihnen ab, daß die Ver-änderung in der Höhe der Capillarität uur von dem specifischenGewichte abhängig sei. Aber diese theoretische Beziehung ist mirnicht einleuchtend.

Die Synaphie im Verhältniß zu andren Naturkräften.

§. 47. Man kann die Körper nach ihrer Synaphie nach zwei