Cvhärenz der Flüssigen, Gleichgewicht.
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die Trägheit seiner Bewegungen beinahe eben so passiv gegen dieVeränderungen der Tropfentheile, wie eine feste metallische Unter«läge. Die übrigen Flüssigkeiten greifen jedoch auf doppelte Weisein die Bildung der Tropfen auf ihrer Oberfläche ein; erstlichdurch das Bestreben, sich mit ihnen in ein hydrostatisches Gleichge-wicht zu setzen, zweitens durch ihre Cohäsion. Poisson hatdie allgemeinen Formeln des Gleichgewichts bei dem auf einer an-dren Flüssigkeit liegenden Tropfen für gewisse Fälle berechnet, zuwelchen jedoch der sehr gewöhnliche Fall einer großen Ausbreitungnicht gehört. (diouvolle '1'beorie äe I'Lvtiou cuplll. p. 241.)
§. 117. Nach den Beobachtungen, die von mir selbst uudvon andren angestellt sind, zerfallen alle Combinationen zwischenzwei Flüssigkeiten, die sich benetzen, in zwei Klassen. In der erstenhat die obere Flüssigkeit (b) ein stärkeres Streben sich auszubreiten;in der zweiten hat es die untere (u). In dem letzten Falle behältb seine Tropfenform auf der Schicht » bei. In dem erste» dage-gen verbreitet sich der Tropfen auf der untern Schicht, und dieeinmal fortgleitcnden Theile gehen dann weit über die Grenze hin-aus, die sie in einem Tropfen von normaler Höhe haben würden.
Wenn diese zwei Flüssigkeiten mit einander in Berührung kom-men, so wird zwar ihr Berührungswinkel unverändert bleiben, esmag die mehr oder die minder bewegliche zur untern Schicht werden;aber die Art der Tropfenbildung ist sehr verschieden. In dem ei-nen Falle scheint ein tropfenförmiger fester Körper in einer flüssigenSchicht zu schwimmen; in dem andren ein flüssiger Tropfen sichüber eine feste Schicht zu verbreiten. Die Grenze beider Klassenwäre da, wo beide Schichten eine völlig gleiche Beweglichkeit haben.In der That findet man auch, wenn der Unterschied klein ist, z. B.bei Wasser und Salzlösungen in keiner Stellung eine starke Ausbrei-tung. Sind a und d homogen, kommt also ein Tropfen Wasserauf eine Wasserschicht, so wird er einsinken und verschwinden; oder wenndie Schicht selbst sehr dünn ist, über sie hinfließen. Zuweilen wird erwie ein elastischer Körper reflectirt, verbindet sich aber dennoch endlichmit der Wasserschicht auf eine Weise, die sehr verschieden ist von der ei-nes heterogenen Tropfens. Dieser wird auf der Unterlage flach ge-drückt; bei jenem stellt sich das Gleichgewicht wie bei einer Welle der.
Das specifische Gewicht ist hierbei nur in so fern von Einfluß,als die Beobachtung erleichtert wird, wenn der Tropfen aus einem