Berührung, äußere Fläche.
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ihrer Sättigung an Glas und Metall abtrete. Pouillet (Xin>. Obim.t'bvK. 1822. XX. p. 155.) sagt dasselbe von Quarz und andrenSteinartcn, auch von Platina und Silber. Faraday (I'kil.'»'rnimuct. 1830. P. 49.) berichtet von dem boraxsauren Blei,einem schweren Glase, daß seine Hygroskopic so schwach sei, wie beiHarz und Seide, also viel kleiner als in andren Glasarten. DieseBeobachtungen scheinen sämmtlich durch die Elektricität gemacht zusein. Der Wasscrdampf leitet aber die Elektricität so wenig, wiejedes andere uns bekannte Gas. In unsren Laboratorien ist derRaum unter gewöhnlichen Umständen niemals mit Wasserdamxf ge-sättigt. Wenn daher die Isolatoren der elektrischen Apparate beietwas minder trcckncr Luft schlechter isoliren, so rührt dieses von ei-ner vor ihrer Sättigung präcipitirten Wasserschicht her. Man istdaher, um den Einfluß des Dampfes auf die elektrischen Versuchezu erklären, nicht genöthigt, mit Munck af Rosenskiöld (Pogg.Annal. 1834. XXXII. i>. 362.) seine Zuflucht zu einigen neuenImponderabilien zu nehmen.
§. 144. Ein geschlossener Raum, dem es nicht an Wasserfehlt, wird sich, wenn die Temperatur keine Schwankungen erleidet,nur an Körper niederschlagen, welche die Fähigkeit zu präeipitirenin einem höheren Grade besitzen als das Wasser selbst. Es findetaber der Niederschlag unter Umständen statt, bei denen das Wassernoch verdampft und dem Anscheine nach an beinahe alle heterogeneKörper. Am stärksten beschlagen sich Metalle, einige Glas- undSteinarten; am schwächsten Schwefel, Harz, Seide. Diese sindauch weit schwerer benetzbar als jene. Man darf daher wol dieFähigkeiten, sich mit Dampf zu beschlagen, und die zu benetzen, fürResultate derselben Ursache halten, nämlich der Prosaphie zwischendem flüssigen und dem festen Körper. Ob aber diese Fähigkeitdarin besteht, daß sich nur aus demjenigen Dampfe etwas nieder-schlägt, der eine gewisse Grenze, etwa 1:m des Marimums, über-schritten hat, oder ob sich aus jeder Dampfmenge in der Luftein gewisser Theil präcipitirt und mit dem noch dampfförmig geblie-benen Theile in Gleichgewicht setzt, kann hier nicht entschieden wer-den. AuS den folgenden Abschnitten wird sich eine größere Wahr-scheinlichkeit für die zweite Alternative ergeben.
§. 145. Diese Präcipitation des Dampfes auf die Oberflächeder Körper spielt in mehreren physischen Processen eine wichtige