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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Cohärenz der Flüssigen, Aggregatzustände.

der Kohle fast nur dann vertreiben, wenn man sie durch Gährungoder durch Säuren zersetzt.

Mit wenigen Ausnahmen hatte man bei allen Versuchen überdiese Art von Adsorption technische Zwecke. Man wollte Weingeistund Zucker von Oelen oder den sogenannten Extraktivstoffen be-freien. Die Kohle ist aber durch ihre Wirksamkeit und ihren Preisso sehr für die Anwendung geeignet, daß man die Untersuchung überdie relativen Vorzüge verschiedener Kohlenarten auf andre poröseKörper auszudehnen keine Veranlassung hatte. Es bleibt daherzweifelhaft, ob die Kohle und einige andre aus dem organischenReiche stammende Substanzen, deren man sich früher als der Kohlebediente, ihre Wirksamkeit der innern Beschaffenheit oder bloß derräumlichen Anordnung der Theile verdanken, welche bei anorgani-schen Producten selten so vollständig porös ist, wie bei organischenund besonders bei Kohle, wo die in dem Holze abgelagerten frem-den Stoffe durch den Verkohlungsproceß entfernt öder zerstört sind.Es ist jedoch wahrscheinlich, daß die Kohle hauptsächlich, vielleichtausschließlich, durch ihre Textur wirkt. Wenn das sehr poröse Pla-tinapulver mit Roseuwasser gewaschen wird, so nimmt es, ganz wiedie Kohle, das Oel aus dem Wasser auf. Die verschiedenen Kob-lenarten, die in ihren Bestandtheilen doch ziemlich mannigfaltig sind,unterscheiden sich wol in der Intensität, aber nicht in der Quali-tät ihrer Wirkung, und jene hängt ganz von der Textur ab. I»einer Kohle mir zu großen Höhlungen ist die Adsorption schwächer,weil sie im Verhältniß zu enger» Höhlungen bei gleichem Volumeneine zu kleine Oberfläche haben. Bei zu kleinen Höhlungen ist denfremden Stoffen der Zugang erschwert. Es muß also ein gewissesMaximum geben, und dieses findet sich in dem gut ausgelaugtenBeinschwarz.

§. 152. Außer vielen bloß technischen Arbeiten und gelegent-lichen Bemerkungen giebt es ausführlichere Untersuchungen von:

F. E. Vogel in Bayreuth Schweigg. Journ. 1822. IV.p. 42, Einige gute Versuche mit mehreren Arten von Kohle undFlüssigkeiten. Die Darstellung ist aber sehr weitläuftig und nichtgeordnet.

Payen Xu». 0l>. I'd. 1822. XXI. p. 215. Bloß über dieAnwendung verschiedener Arten von Kohle bei dem Raffiniern desZuckers.