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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Cohärenz der Flüssigen, Aggregatzustände.

chenen Ansichten geben, daß der Dampf sich bei jeder Tem-peratur und jeder Elasticität in den adsvrbirendcnKörpern als Wasser befindet.

Quantität des adsorbirten Dampfes.

§. 166. Zwei Fragen muß man beantworten, um die Ad-sorption eines Körpers vollständig zu kennen. Die absolute Mengedes adsorbirten Wassers bei der Sättigung und den Gang derAdsorption im Verhältniß zur Dampfmenge des Raumes und zurTemperatur. Eben so wie man bei der Ausdehnung eines Körpers durchWärme die Ausdehnung zwischen den Fundamcntalpunctc» und denGang der Ausdehnung im Verhältniß zu dem Luftthcrmomcteruntersucht. Die erste Frage hat die Chemiker vielfach beschäftigtund namentlich über die Adsorption des Wasserdampfcs durch Salzist eine Menge von Untersuchungen angestellt. Für die Theorieder Adsorption sind sie jedoch von keiner Wichtigkeit, denn sie ge-ben sehr complicirte Resultate, Erstlich ist die Textur oder dieZertheilung der Salze von großem Einflüsse, der oft denjenigenihrer Bestandtheile überwiegen mag. Zweitens sättigt sich dasadsoxbirte Wasser mit dem Salz und bildet eine Auflösung, dereneigenthümliche Jnsorption (§. 215.) sich mit der Adsorption desSalzes combinirt, und diese zuletzt weit überwiegt, da die Salzlösungenalles Wasser, das mit ihnen in einen Recipienten eingeschlossen ist,an sich ziehen. DrirtenH tritt zur Adsorption oft noch die che-mische Bildung der Hydrate.

Auch bei einigen nicht auflöslicheu Salze», Erden und Me-tallen ist die Adsorption untersucht, theils aus agricultur-technischen,theils aus chemischen Zwecken. Die Anziehung zum Wasser wardabei nicht selten so kräftig, daß die letzten Antheile erst bei derGlühhitze ausgetrieben werden konnten, z. B. bei dem Platinstaubund vielen Salzen. Auch die Kohle adsorbirt 10 — 20 Procentihres Gewichtes Wasserdampf und läßt die letzten Antheile nur sehrschwer fahren. Dieses erinnert q>, die Kraft, mit welcher der Ae-ther von einer Ouecksilherfläche zurückgehalten wird (§. 119.).

§. 167. Ueber die Adsorption von Zeuchcn hat Rumfordeinige Versuche angestellt. Er brachte saftige Stoffe aus einemwarmen, trocknen Zimmer in ein kaltes, feuchtes und von da ineinen Keller, wo die Feuchtigkeit ihr Maximum erreicht haben