Adsorption der Dämpfe, ihr Zustand.
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mußte, ließ sie lange genug an jedem Orte, um sich mit demDampfe der Luft in's Gleichgewicht zu setzen, und beobachtete dieZunahme des Gewichts. Folgende Tabelle enthält diese Zunahmeim Keller, das Gewicht im trocknen Zimmer n 1000 gesetzt.
Schafwolle
163.
Taftscharpie
103.
Biberpelz
125.
Feiner Flachs
102.
Hasenpelz
115.
Leinwandscharpie
82.
Eiderdaunen
112.
Baumwolle
89.
Rohe Seide
107.
Goldtrcssenfaden
00.
Setzt man die Werthe dieser Tabelle b und die Zunahmeder Gewichte am mittleren Standorte, auf gleiche Weise berechnet— L, so ist bei allen untersuchten Körpernbau nahe ^ 1,90
mit Abweichungen, die innerhalb der Beobachtungsfchler fallen.
§. 168. Außer einer Menge von Bemerkungen über die Ad-sorption, welche in den chemischen Abhandlungen gelegentlich vorkom-men, sind in folgenden Arbeite» viele Versuche enthalten.
Ueber Adsorption von Wasser durch auflösliche Salze:
Cadet ckuurn. cke l'bzs. 1805. I,X. p. 291; Gehlen Journ.I. p. 119.
Configliachi ib'ul. 1813.I.XXV1. P.238. Von der Elastieitätdes Dampfes über hygroskopischen Substanzen. Diese für Salzlö-sungen gute Methode hat bei Configliachi keine brauchbaren Resul-tate gegeben,
R. Brandes Schwcigg. Journ. 1827. II. p. 420.
Gaylussac Xnu. 6b. Üb;.--. 1827. XXXI11. x. 334; Gilb.Annal. Xlckl. p. 117. Ueber das Verhältniß der Zerfließbarkcitzum Siedpuncto.
Ueber die Adsorption bei unauflöslichen Salzen und Erden:
Leslie Xnn. 6bim. Ub^u. 1817. IV. p. 333. 443; V. p.334. Er ist originell in seinen Ansichten, scharfsinnig in ihrerEntwicklung und Darstellung. Ein großer Verehrer mathema-tischer Formeln, die er aber oft sehr zur Unzeit, bei qualitativungenauen Beobachtungen anwendet. Ein guter Erpcrimentor, unddarin Lambert, dem er sonst in seinem ganzen wissenschaftlichenCharakter sehr ähnlich ist, etwas überlegen. Aber er steht tief un-ter ihm an Gelehrsamkeit in der Physik und Mathematik, und