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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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235
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Diffmon der Flüssigen.

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scheu Säule am Kupierend- steigt; bei einfachen Ketten dagegen,z. B. von Platin und Zink, am Zinkende, Es fehlt jedoch noch vielan der genauen Kenntniß »ieser Erscheinungen, welche durch denchemischen Proceß und die eigenthümlichen, durch den Galvanismusvermittelten Bewegungen fhr verwickelt werden.

§. 255. Bei der Diffusion ist daher vornehmlich zu berück-sichtigen :

1) daß die beiden Flissigkeiten eine physische Verbindung ein-gehen, Die bisher nntersichten Flüssigkeiten waren mit wenigen undnicht ganz zuverlässigen Abnahmen in jedem Verhältnisse mischbar.

L) Sie sind durch Konäle verbunden, deren Querschnitte ein-zeln möglichst eng sind, aber summirt eine beträchtliche Fläche ein-nehmen.

3) Es findet eins Bewegung statt, welche das hydrostatischeGleichgewicht herzustellen strebt.

4) Zwei andre, einander entgegengesetzte, die das Ganze demphysischen Gleichgewichte nähern.

5) Die hydrostatische Bewegung nimmt mit der Größe dereinzelnen Querschnitte rasch ab, die physische dagegen scheint vor-nehmlich von der Summe der Querschnitte abhängig zu sein,

6) Durch die gewöhnlichen benetzbaren Stoffe dringt die kohä-rentere der beiden Flüssigkeiten in größerer Menge.

§, 256, Von der Diffusion hat Poisson eine Erklärung ge-geben. D>e Heiden Flüssigkeiten begegnen sich in dem engen Kanalin einer gemeinschaftlichen, gewöhnlich gekrümmten Oberfläche, unddiejenige, deren Oberfläche concav ist, drängt die andre in ihr Ge-fäß zurück und vermehrt dessen Volumen. Wasser also, das ver-möge seiner stärkern Synaphie den Salzlösungen gegenüber concavist, wird jn das Gafäß mit der Lösung dringen und deren Volumenvergrößern.- Aber hierbei sind drei Umstände unberücksichtigt. Erst-lich, warum durch diesen Kanal nicht auch das hydrostatische Gleich-gewicht, wenigstens bei stark netzenden Flüssigkeiten, eben soschnell wie das physische hergestellt wirv. Zweitens, warum nichtbloß das Wasser in die Lösung, sondern auch die Lösung in dasGefäß m>t Wasser übergeht. Daß, wie Poisson meint, in einigenKanälen eine entgegengesetzte Bewegung statt finde, ist dych eineziemlich unmotivirte Annahme. Endlich drittens bleibt es unbe-antwortet, warum die beiden Flüssigkeiten denn auch mischbar sein