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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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241
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was die Befestigung und die sehr genaue Messung der Querschnittebetrifft, theilt diese Methode die Unvollkommenheit der andren.

Bei allen diesen Methoden ist das Gewicht leicht zu messen.Schwieriger ist es, die Große der niemals bedeutenden Verände-rungen zu finden, welche das Gewicht hervorbringt und die vonkleinen Unregelmäßigkeiten in der Gestalt des untersuchten, gewöhn-lich stabförmigen Körpers sehr abhängig sind. Nimmt man dasGewicht zu klein, so ist es auch die Veränderung; nimmt man eszu groß, so kommt man in den Bereich der bleibenden Verände-rungen und findet die Spannkraft zu klein. Selbst wenn man einvon dieser Grenze entferntes Gewicht auffegt, so kann die Dauer desVersuches herbeiführen, was man durch die Kleinheit des Gewichteszu vermeiden suchte. Diese: Schwierigkeiten haben mehrere Beobach-ter nicht berücksichtigtt.

§. 4. Genauer als Liese auf dem Gleichgewichte beruhendenBeobachtungswcisen sind die der zweiten Klasse, wobei dieSpannkraft aus den Schwiugungszeiten abgeleitet wird. Sind dieSchwingungen langsam, so werden sie gezählt; sind sie schnell, somißt man sie durch den Tuen. Beim Zählen ist wol eine größereGenauigkeit zn erlangen, allb durch den Ton; aber weil die Ampli-tudo der Schwingungen dann ziemlich groß sein muß, so wird derMangel an einer völligen A sochronie von nachtheiligcm Einfluß. In-dessen sind diese Methoden! denen der ersten Klasse immer vor-zuziehen, weil bei einer ciirzclncn Beobachtung der Fehler viel klei-ner ist, und man sie nach Belieben oft wiederholen kann, ohne einebleibende Veränderung in der Gestalt des Körpers zu befürchten.Die hierher gehörenden, amgeweudetcn Methoden sind folgende:

1) Longitudinale Schwingung. Ein prismatischer Stabwird der Länge nach gebog en, und dann frei gelassen.

2) Transversale Schwingung. Ein an einem Ende be-festigter, prismatischer Stalo wird etwas gekrümmt, und dann sichselbst überlassen. Der Ton einer Stimmgabel gehört der trans-versalen Schwingung an.

3) Drehende Schnvingung. Der an einem Ende be-festigte und um seine Längenarchse gedrehte Stab schwingt hin und her.

4) Die Geschwindi gkeit des Schalles hangt zwar auchvon der Spannkraft ab, kaum aber nur in sehr seltenen Fällen un-mittelbar gemessen werden.

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