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Elasticität der Festen.
tcn ließen. Daß ich hierbei durchaus keiner vorgefaßten Meinunggefolgt bin, davon wird sich jeder überzeugen, der sich die Mühegeben will, mir nachzurechnen. Man darf daher die von mir an-gegebenen Resultate für zuverlässig halten.
II. Verhältniß der Spannkraft zu der Beschaffenheitder Körper.
§. 39. Den größten Theil der Tabelle nehmen die technischwichtigsten Körper, Eisen und Holz. ein: Eisen in allen seinenVarietäten, von dem chemisch beinahe reinen Stabeisen an biszu dem mehr oder weniger Kohle haltenden Stahle und Gußeisen;Holz, das man physikalisch ebenfalls als Species ansehen kann, dieeine unendliche Menge von Varietäten enthält, nicht nur in ver-schiedenen botanischen Gattungen, sondern innerhalb einer Species.Ja die Stücke aus einem Individuum, die nur im Alter und in derLage am Baume verschieden sind, weichen zuweilen eben so sehr voneinander ab, als die Mittelwerthe verschiedener Genera. Holz undEisen sind die Repräsentanten zweier Klassen, der Körper mit einemnatürlichen, fast regelmäßigen Unterschiede im Gefüge, und derjeni-gen, wo das Gcfügc auf eine unregelmäßige Weise durch die Be-reitungsart bestimmt wird. Ich werde von dem Gcfüge der Körper beider Cohärenz ausführlicher handeln und stütze mich hier nur ausdie jedem Leser bekannten Erfahrungen.
Spannkraft von Körpern mit blättrigem und fasrigem Gefüge.
§. 40. Die Beobachtungen an Holz, so zahlreich sie sind, ge-ben uns noch kein treues Bild von seiner Elasticität. Man wähftezu den Versuchen in der Regel die besten Holzstücke aus, die durchlanges Liegen getrocknet, die frei von Aesten und deren Fasern ge-rade waren. Aber harzhaltiges Holz, und wahrscheinlich auch daswasserhaltige, haben nach einigen Versuchen eine kleinere Spannkraft,d. h. sie biegen sich unter gleichem Drucke stärker, als trocknes Hosi.Unsre Tabelle giebt daher nur die höchsten Werthe für Las Hol!,und man muß sich hüten, daraus die Spannkraft eines Stammesabzuleiten, wo sich neben besseren Theilen auch feuchte, morsch?,nebeu parallelfasrigen auch Stücke mit gewundenen Fasern befinder.,Mehr Aufschluß können wir aus der Tabelle über den Einfluß dcrDichtigkeit erlangen. Die einzelne trockene Holzfaser ist in verschic-