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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Spannkraft saftiger Substanzen.

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denen Holzstücken dem Anscheine nach nicht sehr verschieden. Abersie ist durch mehr oder weniger große Zwischenräume von den übri-gen getrennt, und mit der Abnahme derselben nimmt die Dichtig-keit zink zugleich die Elasticität beträchtlich zu.

In dem Kerne, wenn er noch ganz gesund ist, ist die Dich-tigkeit des Baumes am größten, In dem jünger» Splintholzeund in den Aesten, wenn sie trocken geworden sind, ist sie amkleinsten; auch hat das Kernholz die größte, das Splintholz diekleinste Spannkraft im Baume. Zwischen beiden steht an Dichtig-keit und Spannkraft das Mittelholz zwischen Kern und Splint.(Siehe §. 33, 31.)

Die verschiedenen Holzarten haben in ihrer Spannkraft einenmit der Dichtigkeit so regelmäßig fortschreitenden Gang, daß ich esvorgezogen habe, sie nach ihrem specifischen Gewichte, statt nachihrer botanischen Verwandtschaft zu ordnen. So sehr verschiedenauch die Werthe von I' sind, so zeigt sich in der specifischenSpannkraft I': (z keine Relation zu dem specifischen Gewichte,und wenn man von einigen ganz schlechten Varietäten absieht, soscheint die specifische Spannkraft für alle Holzartenbeiiiqhc constant zu sein. (Siehe §§. 33, 31. 37.)

§. 1t. Theoretisch wichtiger als die Unterschiede der Spann-kraft in verschiedenen Stücken sind ihre Unterschiede in verschie-denen Richtungen desselben Stückes. Das Holz ist ein Aggre-gat von Fasern, die nach der Adsorption des Wassers zu schließen(Cohärcnz der Flüssigen. §, 15Ü.) ein specifisches Gewicht haben,das nicht unter 2,y ist. Die Theile einer Faser hängen miteiner gewissen von ihrem Querschnitte abhängigen Kraft an einan-der, aber benachbarte Fasern sind mit verhältnißmäßig so schwachenQuerfasern verbunden, daß die Kraft, mit der ein Holzstück derTrennung verschiedener Fasern widersteht, weit kleiner ist als die,welche die Theile einerFaser zusammenheilt. Aus diesem Grunde dehn-ten sich auch ähnlich gebildete Körper durch adsorbirtes Wasser stär-ker aus in der auf die Fasern senkrechten, als in der ihnen paral-,lclen Richtung.

Die einzige Messung der nach verschiedenen Richtungen un-gleichen Spannkraft im Holze hat Savart in folgendem einfachenVersuche gegeben. Er schnitt aus einem Stücke Buchenholz dreiStäbe von quadratischem Querschnitte und ließ sie transversal