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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Elasticität der Festen.

schwingen. War der Querschnitt mir klein gegen die Länge, soblieb es gleichgültig, welcher Lage im Baume der Radius der Krüm-mung parallel war. Aber die Töne waren sehr verschieden, je nach«dem der Stab der Achse des Baumes, den Jahresringen oder einemDurchmesser parallel war. Sie verhielten sich in diesen drei Stel-lungen wie

4:^/a: 4

also die Werthe von ImZ-. I' wie

1,204: 0,352 : 0)

die größten Unterschiede verhielten sich also wie 1 : 1g,

Aehnliche, cbglcich zur quantitativen Bestimmung der Spann-kraft nicht geeignete Resultate gehen aus andren Versuchen hervor.Nach Gerstner ergiebt sich bei dem Biegen eines den Fasern pa-rallel geschnittenen Holzstabes eine größere Spannkraft, wenn i»dem Querschnitte der Radius der Krümmung den Jahresringen pa-rallel war, als wenn er senkrecht darauf stand. In den Klangfigu-ren und Tönen von Platten, die in verschiedenen Richtungen auseinem Holzblocke geschnitten waren, fand Savart die großenUnterschiede der Spannkräfte bestätigt. (Siehe Krystallisa-tion, Elasticität.) Die aus der Dehnung eines breit-rectangu-lären, den Holzfasern parallelen Stabes abgeleiteten Spannkräftesind größer, wenn die breite Seite den Jahresringen parallel war,als wenn es die schmale Seite war. (Siehe §. 35.)

§. 42. Diese großen Variationen in den Spannkräften nachverschiedenen Richtungen reichen hin, um alle Anomalien, die mcnbei den Beobachtungen gefunden hat, zu erklären. Wenn die Fi-sern bei den transversal oder longitudinal schwingenden Stä-ben gekrümmt oder von einem Ast durchschnitten sind, so beob-achtet man nicht mehr bloß die Spannkraft nach den Längenfasera,sondern z. Th. auch die zwischen verschiedenen Fasern wirkend«»Kräfte, und findet daher ein kleineres Resultat, als bei ganz parallci-fasrigen Stäben. Dieses beobachtete auch Chladni bei der Weite(oben §. 31.).

§. 43. Die verschiedenen Methoden die Spannkraft zu fir-dcn, setzen die im Innern des Holzes wirkenden Kräfte auf unglei-che Weise in Thätigkeit, und hierüber giebt unsre Tabelle wichtizeAusschlüsse. Aus allen Unregelmäßigkeiten der einzelnen Verkan-tungen leuchtet nämlich ein großer Unterschied zwischen den Spanr-